Chronik

85-jährige Freundin starb nach Unfall auf der B 311: 78-jährige Autolenkerin in Salzburg verurteilt

Unfallursache Sekundenschlaf: Unfallverursacherin erhielt u. a. wegen grob fahrlässiger Tötung sieben Monate bedingte Haft sowie 5200 Euro unbedingte Geldstrafe. Nicht rechtskräftig.

 SN/sn

Im Juli 2019 hatte eine 78-jährige Pongauerin auf der B311 bei Embach im Pinzgau einen Unfall mit schrecklichen Folgen verursacht. Die Pensionistin war mit ihrem Pkw auf die Gegenfahrbahn geraten; dort touchierte ihr Wagen zwei andere Autos, ehe er frontal mit einem dritten entgegenkommenden Pkw kollidierte. Fatale Bilanz: Die Beifahrerin der Pongauerin - eine 85-jährige Freundin von ihr - erlag einen Tag nach dem Unfall ihren massiven Verletzungen, zudem wurden etliche weitere Unfallbeteiligte ebenfalls verletzt, teils schwer. Wie sich herausstellte, war Sekundenschlaf der 78-Jährigen infolge Übermüdung unfallursächlich. Laut Kfz-Gutachter Gerhard Kronreif war sie "zumindest vier Sekunden lang absent" gewesen und so in den Gegenverkehr geraten. Die Unglückslenkerin hatte zuvor mit der 85-Jährigen eine mehrstündige Wanderung unternommen. Richter Peter Egger sprach die 78-Jährige am Montag am Landesgericht in ihrer Abwesenheit wegen grob fahrlässiger Tötung und Körperverletzung schuldig. Urteil: Sieben Monate bedingte Haft und 5200 Euro unbedingte Geldstrafe. Nicht rechtskräftig.

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