Chronik

AbfallService soll 7000 Kilometer Weg mit GPS einsparen

18.300 Biotonnen werden in der Stadt Salzburg vom AbfallService entleert. Durch eine neue Routenplanung sollen in Zukunft 7000 Kilometer Weg dabei eingespart werden.

AbfallService soll 7000 Kilometer Weg mit GPS einsparen SN/stadt salzburg/johannes killer
Robert Munk (AbfallService) ist ab sofort mit dem neuen GPS-Navigationsgerät unterwegs.

Das AbfallService baut bei der Routenplanung für die Entleerung der 18.300 Biotonnen im Stadtgebiet künftig auf die Unterstützung eines GPS-Navigationssystem. "Künftig fahren die Fahrzeuge tageweise in neu eingeteilten und zusammenhängenden Sammelgebieten ihre Touren, wobei die Standorte aller 18.300 Biotonnen samt Größe und durchschnittlichem Gewicht im System gespeichert sind. "Der Planungsprozess ist wesentlich einfacher und klarer, die Fahrer können damit die Tonnen auf dem kürzesten Weg ansteuern", erklärt AbfallService-Leiter Winfrid Herbst, "zudem werden die Routen aufgezeichnet und optimiert, sodass auch nicht so ortskundige Fahrer problemlos die Touren übernehmen können". Gleichzeitig berücksichtigt das System auch, dass viele Tonnen im Winter kaum und im Sommer prall gefüllt sind.

Herbst hofft, dass die Biosammelflotte durch die neue Tourenplanung jährlich bei der Kilometer-Leistung mindestens zehn Prozent einsparen wird. Derzeit legen die Sammelfahrzeuge bei der Entleerung der 18.300 Biotonnen rund 67.000 Kilometer im Jahr zurück.

Wir hoffen, dass wir uns dadurch pro Jahr bis zu 7000 Kilometer Wegstrecke sparen und damit die Umwelt wesentlich entlasten", sagt der ressortzuständige Vizebürgermeister Harry Preuner. Durch die neue Routenplanung ändern sich für viele Salzburger die Abfuhrtage. Bis Weihnachten werden die Routen getestet.

(SN)

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