Chronik

Abgängiger Wanderer in Gastein tot geborgen

Zwei Tage lang suchten Bergretter und Alpinpolizisten in Sportgastein nach einem vermissten 45-jährigen litauischen Wanderer. Samstagabend konnte er nur noch tot geborgen werden.

Der 45-jährige Mann aus Litauen, der in Deutschland arbeitet, hat bereits am Sonntagvormittag seinen Pkw auf einem Parkplatz in Sportgastein abgestellt. Seither fehlt von ihm jede Spur, teilte die Bergrettung mit.

Die Familie verständigte gegen Ende der Woche die Einsatzkräfte, weil sich der Mann nicht meldete. Am Freitag und Samstag durchkämmten über 50 Bergretter aus Bad Gastein und Bad Hofgastein, Bergrettungshunde und Alpinpolizei das weitreichende alpine Gelände. "Wir haben alle Wanderwege und angrenzende Bereiche mittels Fahrzeugen und zu Fuß durch Bergretter und unsere Hunde abgesucht", sagte Bergrettungs-Bezirksleiter Gerhard Kremser. Von der Polizei wurde von zwei Hubschraubern aus ebenfalls nach dem Vermissten Ausschau gehalten. Auch mittels Wärmebildkameras wurde gesucht. Nach einem Suchaufruf konnte schließlich ein Hinweis auf den Vermissten gegeben werden, eine neuerliche Suche sofort eingeleitet. Der Litauer wurde im Bereich des sogenannten Höhkars beim Wasserfall schließlich vom Polizeihubschrauber aus entdeckt. Der Mann war tödlich abgestürzt.

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