Chronik

Ätzende Flüssigkeit am Hauptbahnhof ausgetreten

Die Salzburger Berufsfeuerwehr musste mit Säureschutzanzügen zum Hauptbahnhof ausrücken.

Auf dem Gelände der Logistik-Abteilung des Salzburger Hauptbahnhofs wurde am späten Mittwochabend ein etwa 1000 Liter fassender Behälter mit einer ätzenden Flüssigkeit leck. Dabei liefen etwa 800 Liter der ätzenden Flüssigkeit aus.

Die Berufsfeuerwehr Salzburg musste mit Atemschutz und Säureschutzanzügen zu dem lecken Behälter vordringen, um die ausgelaufene ätzende Flüssigkeit zu binden und den Behälter zu sichern. Warum der Tank, der auf einer Palette einer Laderampe stand, leck geworden ist, war vorerst nicht bekannt.

Bevor die Berufsfeuerwehr eintraf, hatten ÖBB-Mitarbeiter noch verhindern können, dass die stark ätzende und umweltgefährdende Chemikalie in den Abflusskanal gelangt. Ein ÖBB-Mitarbeiter sei vorsorglich zur Kontrolle ins Spital geschickt worden, er habe das Krankenhaus aber zwei Stunden später wieder verlassen können, sagte der Einsatzleiter der Feuerwehr Armin Barbeck. An dem Gefahrenguteinsatz beteiligten sich rund 25 Mitglieder der Berufsfeuerwehr. Der Einsatz dauerte fünf Stunden, von etwa 22.15 bis 3.15 Uhr.

(SN)

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