Chronik

"Alles Logo" an der Taugl

Mit einem eigenen Logo und dazugehöriger Marketinginitiative will St. Koloman den Zusammenhalt fördern und mit seinen Waren und Dienstleistungen geeinter nach außen auftreten.

Seit vergangenem Frühjahr läuft in St. Koloman ein sogenannter Agenda21- Prozess - die Bevölkerung kann dabei in verschiedenen Workshops und Projektwerkstätten Zukunftsprozesse für ihre Gemeinde erarbeiten. Das erste sichtbare Ergebnis dieses Prozesses ist ein gemeinsames Logo, dem nun eine dazugehörige Marketinginitiative folgen soll. "Es soll ein Qualitätssiegel für Produkte und Dienstleistungen aus St. Koloman sein", sagt Projektleiter Michael Struber. Andererseits ist es auch eine moderne Variante des alten Slogans "Fahr nicht fort, kauf im Ort": "Wenn man etwas braucht, soll man zuerst schauen können, ob das nicht auch in St. Koloman angeboten wird." Dazu soll in den kommenden Monaten eine Website mit den teilnehmenden Betrieben eingerichtet werden.

Betriebe können das Logo individuell anpassen

Das konkrete Logo entworfen hat dann die Salzburger Agentur Solid&Bold des gebürtigen St. Kolomaners Sergej Ritter-Höntzsch, der seit drei Jahren auch wieder in St. Koloman lebt. Die wellenartige Unterseite der Schrift steht für den Tauglbach, der ja auch namensgebend für "die Taugler" ist, der Innenbereich des Logos kann zum Teil individualisiert werden, zum Beispiel allgemein mit zwei sich drückenden Händen für die Handschlagqualität als "Erkennungsmerkmal" der St. Kolomaner, "oder mit Milch und Eiern für einen landwirtschaftlichen Betrieb, einem Hobel für eine Tischlerei, einem Instrument für die Musikkapelle usw.", sagt Struber.

"Wir stehen am Anfang, aber Möglichkeiten gibt es viele"

Beim Bauernmarkt Anfang Dezember präsentierte die Projektgruppe das Logo in einem Atelier erstmals der Öffentlichkeit, bei der nächsten öffentlichen Gemeindeversammlung (die für Jänner geplante wurde wegen außerordentlichen Schneeverhältnisse verschoben bzw. letztlich abgesagt) wird es noch einmal der Bevölkerung vorgestellt. "Da schauen wir uns an, wie es ankommt, dann möchten wir aktiv auf Unternehmen zugehen. Einige Vermieter, Unternehmen und Bauern verwenden das Logo bereits. Wir stehen noch ganz am Anfang, aber Möglichkeiten gibt es viele", sagt Organisator Struber.

Noch ungeklärt ist auch die Frage der weiteren Finanzierung: Bisher hatten die Workshop-Teilnehmer ehrenamtlich an dem Prozess teilgenommen, die Gemeinde hatte die Kosten für die Drucksorten mit dem neuen Logo (Aufkleber etc.) übernommen.

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