Chronik

Altenmarkt-Zauchensee: Snowboarder bei Sturz im freien Gelände schwer verletzt

Ein 27-jähriger Snowboarder hat sich Mittwochnachmittag bei einem Sturz abseits der Pisten in Zauchensee schwer verletzt. Er wurde in einer aufwändigen Bergung von der Bergrettung Altenmarkt gefunden, erstversorgt und ins Tal gebracht.

Am Mittwoch gegen gegen 16 Uhr wurde die Ortsstelle des Bergrettungsdienstes in Altenmarkt alarmiert: Ein 27-jähriger Däne mit Wohnsitz in Wels war bei einer Variantenfahrt abseits der Pisten gestürzt. Er war mit einer Begleiterin im sogenannten Steinkarl auf etwa 1796 Meter Höhe unterwegs und verletzte sich bei seinem Sturz schwer.

Vier Bergrettungs-Pistenretter der Ortsstelle Altenmarkt/Zauchensee machten sich sofort nach der Alarmierung zur Suche nach dem Verletzten auf, auch ein Rettungshubschrauber-Team wurde alarmiert. Aufgrund des starken Schneetreibens und Dunkelheit musste das Hubschrauberteam den Einsatz abbrechen.

Nach einer Suchaktion wurde der Däne von den Bergrettern und einem Bergrettungsarzt der Ortsstelle erstversorgt und anschließend mittels Akja bzw. Pistenraupe ins Tal transportiert. Dort konnte er Mitarbeitern des Roten Kreuz übergeben und ins Klinikum nach Schwarzach gebracht werden. Der Einsatz wurde gegen 19.30 Uhr beendet.

Insgesamt standen 13 Bergretter, unterstützt von Liftbediensteten (samt Skidoo und Pistenraupe) und Alpinpolizei, im Einsatz.

Sportler bei Lawinenabgängen im Lungau im Glück

Glimpflicher verliefen unterdessen Lawinenabgänge im Lungau: So hat ein Snowboarder am Mittwoch einen Lawinenabgang im Gemeindegebiet von Thomatal unverletzt überstanden. Laut Polizei wurde der 31-jährige Salzburger im Bereich Rosaninhöhe rund 100 Meter mitgerissen. Der Mann aktivierte seinen Airbag-Rucksack und wurde nur teilweise verschüttet. Er konnte sich selbst aus den Schneemassen befreien.

Eine 28-jährige Wintersportlerin aus dem Tennengau, die sich in der Nähe befand, wurde von der Lawine nicht erfasst. Die beiden Alpinisten fuhren selbstständig ins Tal ab und meldeten die Lawinenabgang. Gegen Mittag lösten zwei aufsteigende Tourengeher ebenfalls im Lungau ein Schneebrett aus. Der Abgang ereignete sich auf der Nordostseite des Stubennocks. Die beiden Alpinisten wurden von der Lawine nicht erfasst. Sie blieben unverletzt.

Jeder der beteiligten Personen sei mittels Lawinenrucksack, Sonde, Schaufel und Lawinenverschüttetensuchgerät sehr gut ausgerüstet gewesen, so die Polizei. Bereits am Dienstag sind Wintersportler im Lungau bei zwei Lawinenabgängen erfasst worden. Auch sie wurden nicht verletzt.

Hier klicken zum Lawinenwarnbericht

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