Chronik

Am Salzburgring wird genau der Lärm gemessen

Die Lärmbelastung für die Anrainer des Salzburgrings ist rund um Veranstaltungen zum Teil groß. Gemeinsam mit Ringbetreibern und Politik sucht man jetzt nach Lösungen, wie man die Situation verbessern kann.

Um die Lärmbelastungen am Salzburgring für die Anrainer genau zu erheben, hat die Umweltabteilung des Landes direkt neben der Rennstrecke in Betrieb genommen. Im Bild von links: Markus Graggaber (Leiter Abt. 5 Umweltschutz), Gerd Rainer (Messtechniker ) und LH-Stv. Heinrich Schellhorn  SN/lmz/chris hofer
Um die Lärmbelastungen am Salzburgring für die Anrainer genau zu erheben, hat die Umweltabteilung des Landes direkt neben der Rennstrecke in Betrieb genommen. Im Bild von links: Markus Graggaber (Leiter Abt. 5 Umweltschutz), Gerd Rainer (Messtechniker ) und LH-Stv. Heinrich Schellhorn

Je nach Windrichtung ist die Lärmbelastung für die Bevölkerung rund um den Salzburgring vor allem an Wochenenden groß. Der Widerstand in der Bevölkerung dagegen wächst. Langfristige Messungen des Lärms sollen jetzt eine Datengrundlage für entsprechende Schutzmaßnahmen schaffen. Dazu hat die Umweltabteilung des Landes eine Messstelle direkt an der Rennstrecke in Betrieb genommen.

Für Landeshauptmann-Stellvertreter Heinrich Schellhorn geht es jetzt darum, mit nachvollziehbaren Messergebnissen gemeinsam mit dem Salzburgring Lärmschutzmaßnahmen zu treffen. Auch Ernst Penninger, Geschäftsführer des Salzburgrings, ist um eine gemeinsame Lösung bemüht: "Die Lärmmessstation ist für uns eine Errungenschaft, die wir mit den Anrainern erarbeitet haben. Wir gehen die Problematik aktiv an, die Messungen bedeuten für uns Transparenz."

Neben der Messstelle an der Tauernautobahn in Zederhaus ist die Anlage am Salzburgring die zweite dauerhafte Station im Land Salzburg. Sie befindet sich rund 60 Meter von der Strecke entfernt und sieht einen großen Teil des Rings ein.

Um möglichst genaue Messwerte zu bekommen, wurde der jüngste Stand der Technik verbaut: Lärmtechniker Gerd Rainer von der Umweltabteilung des Landes erklärt: "Neu ist die Erfassung des Lärms mit Richtungserkennung. Mit dem sogenannten Noise Compass können wir auch Flugzeuglärm, Donner oder Rasenmäher herausfiltern."

Aufgerufen am 16.06.2021 um 04:26 auf https://www.sn.at/salzburg/chronik/am-salzburgring-wird-genau-der-laerm-gemessen-105070645

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