Chronik

Anklage: Salzburger Unternehmer prellte Banken um Millionen

Ein nunmehr ehemaliger Salzburger Immobilienentwickler soll über sein Firmengeflecht bei der Finanzierung von Bauprojekten mehrere Banken, Geschäftspartner und zahlreiche Professionisten um fast neun Millionen Euro geschädigt haben. Dem 61-Jährigen droht lange Haft.

Der Angeklagte muss sich in einem Schöffenprozess am Landesgericht Salzburg verantworten.  SN/Copyright by: FRANZ NEUMAYR Pres
Der Angeklagte muss sich in einem Schöffenprozess am Landesgericht Salzburg verantworten.

Es ist eine Anklage von beachtlicher Dimension, die von der Wiener Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) bereits im Frühjahr am Landesgericht Salzburg eingebracht wurde. Wie Gerichtssprecher Peter Egger auf SN-Anfrage sagte, ist sie 96 Seiten stark und bereits rechtskräftig. Die WKStA lastet dem einst schillernden Salzburger Immobilienentwickler, Makler und Hausverwalter die Verbrechen des gewerbsmäßigen schweren Betrugs in Dutzenden Fällen sowie der betrügerischen Krida an. Der vorgeworfener Gesamtschaden: 8,7 Millionen Euro.

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