Chronik

Annaberg-Lungötz: Kalb steckte im Schnee fest

Beim Schintlbauer in Annaberg-Lungötz wäre das Kalb Vera fast im Schnee erstickt.

Das Kalb Vera musste sich aus dem Tiefschnee befreien.  SN/privat
Das Kalb Vera musste sich aus dem Tiefschnee befreien.

Die Bäuerin Eva Wintersteller erzählt: "Vera ist mit der Leitkuh draußen gewesen." Die Kuh wollte zum Stall zurück - und das Kalb musste ausweichen. Dem Tier blieb nur mehr der Tiefschnee. "Sie wäre fast erstickt, sie hat bis zum Hals im Schnee gesteckt", sagt Wintersteller. Angst um das Tier hatte die Bäuerin aber nicht: Im schlimmsten Fall hätten sie Vera freigeschaufelt. Das Tier schaffte es jedoch, sich selbst zu befreien.

Das Video ist vom 5. Jänner. "Also eigentlich, bevor die großen Schneemassen gekommen sind", sagt Wintersteller. Momentan liegt bei ihnen auf 900 Metern Seehöhe zwei Meter Schnee. Für die Tiere haben sie einen Korridor freigeschaufelt, damit sie Auslauf bekämen. "Doch sie wollen gar nicht raus, es ist ihnen zu unheimlich." Alle zwei Tage käme die Molkerei, um Milch abzuholen. Bisher habe es bei ihnen noch keine Probleme gegeben. Nur beim Nachbar fiel der Strom aus.

Das Futter für die Tiere lagern die Bauern im Stall. "Wir sind sehr froh. Wenn wir zuerst den Weg zu den Silo-Ballen ausschöpfen müssten, wäre das sehr anstrengend."

Quelle: SN

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