Chronik

Auf den Spuren des Widerstands durch Salzburg und die bayerische Grenzregion

Im Buch von Thomas Neuhold und Andreas Praher tauchen Opfer wie Täter auf. Anhand von zeitgeschichtlichen Wanderungen zwischen Tittmoning und den Nockbergen sowie zur oberösterreichischen KZ-Gedenkstätte Gusen werden ihre Geschichten jetzt nachvollziehbar.

Thomas Neuhold und Andreas Praher beim Mahnmal für Widerstandskämpferinnen im Stölzl-Park.  SN/Stefanie Schenker
Thomas Neuhold und Andreas Praher beim Mahnmal für Widerstandskämpferinnen im Stölzl-Park.

"Kein Mensch weiß, dass über der Rudolfshütte ein KZ war", sagt Thomas Neuhold. Häftlinge wurden unter unmenschlichen Bedingungen für den Ausbau des Weges vom Tauernmoos zur Rudolfshütte herangezogen. Oberhalb der Rudolfshütte wurden drei Baracken für 450 KZ-Häftlinge aus Dachau errichtet. Etwa die Hälfte von ihnen waren Franzosen, ein Fünftel stammte aus der Sowjetunion, jeder Zehnte war Deutscher oder Österreicher. "Mörderisches Arbeitskommando im hochalpinen Gelände" heißt das Kapitel dazu im Buch. Die zeitgeschichtliche Wanderung startet in der Region der ehemaligen Lagerbaracken.

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Aufgerufen am 20.10.2020 um 12:44 auf https://www.sn.at/salzburg/chronik/auf-den-spuren-des-widerstands-durch-salzburg-und-die-bayerische-grenzregion-89013814