Chronik

Auf der Suche nach verlorenen Biografien

Künstler, die die Nazis verhinderten, finden nun Raum in Heinz Böhmes Privatmuseum in der Sigmund-Haffner-Gasse. "Wir haben euch nicht vergessen!": Der Name ist Programm.

Der in Anif lebende Heinz Böhme öffnet seine Sammlung breiterem Publikum – zu sehen im Herzen der Salzburger Altstadt.Bild:  SN/sw/vips
Der in Anif lebende Heinz Böhme öffnet seine Sammlung breiterem Publikum – zu sehen im Herzen der Salzburger Altstadt.Bild:

Die Augen des 87-Jährigen sprühen, man spürt förmlich die Leidenschaft des langjährigen Kunstsammlers. Heinz Böhme ist pensionierter Mediziner mit sächsischem Vater und Wiener Mutter und lebt heute in Anif. Er sucht mit Akribie nach Gemälden von Künstlern, deren Werke von den Nationalsozialisten als "entartet" eingestuft wurden, die fliehen mussten, zum Teil im KZ umkamen. Selbst die Namen derer, die überlebt haben, kennt heute kaum jemand.

Böhme will dieser Lücke in der Kunstgeschichte neue Aufmerksamkeit zukommen lassen. "Die Künstler ...

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