Chronik

Aus Corona-Langeweile: Mann verunfallte mit gestohlenem Fahrzeug seines Chefs

Eine Spritztour mit dem Auto des Chefs endete in einem Unfall. Aus Panik wollte der Unfalllenker den Zwischenfall zunächst vertuschen.

Die Spritztour endete in einem Unfall. SN/robert ratzer
Die Spritztour endete in einem Unfall.

Am Mittwochabend unternahm ein 29-jähriger deutscher Staatsangehöriger aus "Corona bedingter" Langeweile eine Spritztour mit einem Elektrofahrzeug seines Chefs. Den Autoschlüssel entwendete er aus einer Lade an der Rezeption des Hotels, in dem er arbeitet. Da er zudem keine gültige Lenkberechtigung besitzt, war ihm das Lenken des Fahrzeugs untersagt. Auf seiner Fahrt von Maria Alm aus verunfallte er schließlich im Gemeindegebiet St.Johann in Tirol und beschädigte das verwendete Elektrofahrzeug an der rechten Vorderseite, sodass eine Weiterfahrt unmöglich war.
Aus Panik ließ er den beschädigten Pkw an der Unfallstelle zurück und fuhr mit dem Taxi nach Hause. Dort legte er den Schlüssel wieder in die Lade zurück. Am nächsten Tag leugnete er zuerst die Tat gegenüber seinem Chef. Dieser zeigte bei der Polizei Saalfelden einen Diebstahl seines Fahrzeuges an. Aufgrund dieser Anzeige bekam der 29-Jährige ein schlechtes Gewissen und gestand die Tat. Bei der durchgeführten Vernehmung schilderte er sein Vergehen. Es folgen Anzeigen nach dem Strafgesetzbuch sowie Verwaltungsstrafanzeigen.

Quelle: SN

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