Chronik

Ausbau startet: Münchner Bundesstraße bis Sommer 2023 nur einspurig

In zwei Wochen beginnen die Bauarbeiten, die bis zum Sommer 2023 dauern werden. Danach soll die Straße an der Stelle vierspurig befahrbar sein. Anrainer haben Bedenken wegen des Verkehrslärms.

Am 27. Oktober starten die Bauarbeiten für den vierspurigen Ausbau der Münchner Bundesstraße. Auf den 600 Metern von der Bichlfeldstraße (Höhe Billa Plus) bis zum Kreisverkehr bei der Autobahnauffahrt soll die Straße vierspurig werden. Auch ein beidseitiger Geh- und Radweg wird errichtet. Da bei den Straßenbauarbeiten gleichzeitig auch Leitungen erneuert werden, wird der Ausbau bis zum Sommer 2023 dauern. In der Zeit wird die Münchner Bundesstraße nur einspurig befahrbar sein. Der Obus soll vor und nach der Baustelle eine Ersatzhaltestelle bekommen. Der Radverkehr soll großräumig durch Altliefering umgeleitet werden.

Anrainer haben Bedenken wegen Lärm und Umgehungsverkehr

Am Donnerstag wurden die Anrainer des Baustellenbereichs in einer Online-Veranstaltung über die Bauarbeiten informiert. Bedenken wurden wegen des Umgehungsverkehrs geäußert: Eine Anrainerin befürchtete, dass viele Autofahrer in die Lieferinger Hauptstraße ausweichen - in Bereiche, wo nur Anrainerverkehr gestattet ist. Sie wünschte sich mehr Kontrollen in der Zeit der Baustelle.

Lärmschutz kommt nur einseitig

Auch das Thema Lärmschutz wurde wieder aufs Tapet gebracht. Bei den Ausbauarbeiten wird auf der Nordseite des Straßenzugs eine Lärmschutzwand errichtet. Auf der Südseite sei das aber laut Projektleiter Peter Wiesmayr nicht möglich, weil durch die vielen Ausfahrten der Lärmschutz nicht mehr effektiv gegeben wäre. Anrainer fürchten nun, dass durch den einseitigen Lärmschutz und dessen Abstrahlung ihre Situation verschlechtert wird. Diese Bedenken wies ein vom Land eingeladener Gutachter zurück: Es gebe zwar eine Abstrahlung, aber diese sei nicht hörbar.

Ausbau kostet rund sieben Millionen Euro

Die reinen Baukosten betragen knapp sechs Millionen Euro, den Hauptteil von 3,8 Millionen Euro trägt das Land, 1,2 Millionen kommen von der Stadt Salzburg, der Rest von Leitungsträgern wie der Salzburg AG. Für Grundablösen und Planungen ist eine weitere Million Euro veranschlagt.

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