Chronik

Autobahnbaustelle sorgt für Verkehrschaos im Frühverkehr

Der Rückstau auf der Westautobahn war über zehn Kilometer lang.

Die Arbeiten an der Brücke der Westautobahn (A1) über die Salzach sorgten am Montag für ein Verkehrschaos. In Fahrtrichtung Salzburg staute es sich bis weit hinter Eugendorf zurück. Auch auf den Ausweichstrecken wie der Lamprechtshausener Straße (B 156), der Wiener Straße (B 1) und der Wolfgangsee Straße (B 158) kam es wie auf der Autobahn zu Verzögerungen von einen halben Stunde und mehr. Auch in der Stadt selbst ging nichts mehr.

Um Staus zu verhindern, plante die Asfinag, dass die Arbeiten seit der Nacht von Sonntag auf Montag nur noch zwischen 21 Uhr und 5.30 Uhr stattfinden. Doch am Montag kam es zu unvorhergesehenen Problemen. Am Tag sollen jene Bereiche, in denen in der Nacht die alten Dehnfugen herausgenommen wurden, mit Stahlplatten abgedeckt werden, um eine dreispurige Verkehrsführung zu ermöglichen. Vor den Platten gibt kleine Rampen. Eigentlich war geplant, dass die Rampen nur zwei Zentimeter hoch sind. Tatsächlich waren sie dann aber zwölf Zentimeter hoch, weshalb die Autofahrer das Tempo auf 30 statt der geplanten 60 km/h drosseln mussten. Die Rampen sollen nun flacher und asphaltiert werden. Das soll bis Dienstag erledigt sein.

Es werde "kaum zu Beeinträchtigungen" kommen, hatte die Asfinag am Freitag vor der Baustelleneinrichtung angekündigt. Doch bereits am Sonntagvormittag standen Autofahrer bis zu eine halbe Stunde im Stau. Zwischen Salzburg-Nord und Salzburg-Mitte (Fahrtrichtung Walserberg bzw. Villach und München) hatte sich am Sonntagvormittag bereits ein Stau von zwei Kilometern Länge gebildet. Die Asfinag hat dort am Samstag mit der Sanierung der Dehnfugen im Abschnitt Salzachbrücke begonnen.

Die Bauarbeiten sollen spätestens Ende August abgeschlossen sein. Dafür werden einzelne Fahrspuren gesperrt. Die Bauarbeiter öffnen die Überplattungen aus sechs Zentimeter dickem Stahl, über die tagsüber der Verkehr rollt, und erneuern die Dehnfugen.Parallel zu den Arbeiten an den Dehnfugen erneuert die Asfinag rund 6000 Quadratmeter Lärmschutzwand entlang desselben Abschnitts. Diese Arbeiten werden bis Ende Oktober dauern. Insgesamt drei Millionen Euro werden investiert.

Quelle: SN

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