Chronik

Bad Gastein: Verirrter Skifahrer wollte in Schnee-Biwak übernachten

Eine Suchaktion nach einem vermissten Skifahrer im Skigebiet von Sportgastein ist am Donnerstag erfolgreich verlaufen. Der 37-jährige Tiroler wurde um 22.15 Uhr nahe der Bergstation Kreuzkogel auf rund 2.500 Meter Seehöhe von Einsatzkräften unverletzt aufgefunden worden. Der Mann hatte sich verirrt.

Symbolbild. SN/APA (Symbolbild)/BARBARA GINDL
Symbolbild.

Die 36-jährige Lebensgefährtin des Tirolers hatte am Abend die Polizei alarmiert, weil er nicht nach Hause gekommen war und sie seit dem Nachmittag ihren Freund am Handy nicht mehr erreichen konnte. Die Tirolerin befürchtete einen Unfall.

Nachdem das Auto des mannes bei der Talstation entdeckt worden war, machten sich 16 Bergretter der Ortsstelle Bad Gastein, zwei Alpinpolizisten und ein Polizeihubschrauber auf die Suche nach dem Tiroler. Sie fanden ihn im Bereich der Keuchenscharte.

Wie sich herausstellte, hatte sich der gut ausgerüstete Alpinist bei der Abfahrt verirrt. Er konnte keinen Notruf absetzen, weil sein Mobiltelefon ausgefallen war. Schließlich stieg er zu Fuß in Richtung Bergstation auf und grub sich vorsichtshalber ein Biwak, um darin die Nacht zu verbringen, was dank der Einsatzkräfte nicht mehr notwendig war.

Quelle: APA

Aufgerufen am 21.02.2020 um 06:57 auf https://www.sn.at/salzburg/chronik/bad-gastein-verirrter-skifahrer-wollte-in-schnee-biwak-uebernachten-82126309

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