Chronik

Bauarbeiten für neue Brücke bei der Monikapforte gestartet

Zufahrt auf den Mönchsberg bleibt auch während der Bauzeit geöffnet. Derzeit führt ein Provisorium an der Stelle in Richtung Festung. Seit 2008 ist der Entwurf für die neue Brücke fertig.

Seit dem Bau des Museums auf den Mönchsberg gibt es an der Monikapforte eine provisorische Brücke. Die Genehmigung für die Behelfsbrücke lief 2006 aus. Seit 2008 liegen Pläne für eine neue Brücke bei der Monikapforte auf den Mönchsberg vor. Denn Jetzt hat der Bau für die neue Brücke endlich begonnen.

Derzeitiges Provisorium wurde versetzt

Das derzeitige Provisorium wurde um etwa drei Meter versetzt. Daneben wird nun die neue Brücke errichtet, die im Herbst befahrbar sein soll. Die derzeitige Behelfskonstruktion wird danach im November abgebaut. Anschließend wird als Ersatzleitung für den Naturschutz die bisherige Straßenführung, also die Durchfahrt durch die Monikapforte, auf einem etwa zweieinhalb Meter breiten gepflasterten Gehweg zurückgebaut. Die restlichen Flächen der ursprünglichen Straßenführung werden begrünt. Alle Arbeiten werden bis zum Frühjahr 2019 fertiggestellt.

Brücke darf die alten Wehrmauern nicht belasten

Die Errichtung erfolgt nach den Plänen des Siegerprojektes des Architekturbüros Halle 1 und des Ingenieurbüros Heinrich und Hudritsch. Das Werk überbrückt eine Distanz von etwa 12,5 Metern zwischen den historischen Wehrmauern mit einer Länge von 16 Metern. Die Herausforderung dabei: Auf die alten Wehrmauern dürfen keinerlei Belastungen einwirken. Die Brücke wird in einem Abstand von rund zehn Zentimetern über den alten Mauern schweben und liegt auf in den Fels gebohrten Pfählen auf.

Schlanke Bauweise und hochwertige Materialen

Weiters zeichnet sich das Betontragwerk durch eine besonders schlanke Bauweise aus. "Die Geländer und Randbalken werden aus hochwertigen Materialen wie brüniertem Edelstahl hergestellt. Sämtliche Betonoberflächen werden durch Sandstrahlen nachbearbeitet. Die neue Brücke soll dadurch mit den Oberflächen des Bestandes harmonieren und sich dennoch als neues Bauwerk klar abgrenzen", informiert Projektleiter Josef Leitner.

Land und Stadt teilen sich die Kosten

Die Gesamtkosten für die Errichtung der Brücke betragen etwa 880.000 Euro und werden zwischen Land und Stadt Salzburg je zur Hälfte aufgeteilt. Zusätzlich beteiligt sich die Stadt mit Sanierungsarbeiten im Projektbereich im Ausmaß von rund 135.000 Euro.

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