Chronik

Bauernhof in Seekirchen wurde Raub der Flammen

Mehr als 100 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren aus Seekirchen und den umliegenden Gemeinden standen mit 16 Fahrzeugen im Einsatz. Verletzt wurde niemand.

In Seekirchen wurde ein Bauernhof ein Raub der Flammen. Der Brand brach kurz nach 13 Uhr aus. Der 63-jährige Eigentümer versuchte noch das Feuer zu löschen, doch der Brand breitete sich zu schnell aus. Die Flammen schlugen aus dem Gebäude, die Feuerwehren standen am späten Nachmittag immer noch mit einem Großaufgebot im Löscheinsatz. Das Stallgebäude stand bald in Vollbrand, das Feuer erfasste schließlich noch das Dach des angrenzenden Wohngebäudes. Mit der Drehleiter löschten die Einsatzkräfte das Dach, zudem mussten die Dachschindeln abgetragen werden, um besser an den Brandherd zu gelangen, berichtet Ortsfeuerwehrkommandant Herbert Költringer. "Der Seminarraum im Dachgeschoss war mit Rigipswänden verbaut, um dorthin zu gelangen mussten wir das Dach aufmachen."

Keine Hinweise auf Verletzte

Bei dem betroffenen landwirtschaftlichen Anwesen im Ortsteil Brunn handelt es sich um einen sogenannten T-Hof: Das Wohnhaus und der angebaute Wirtschaftstrakt stehen im rechten Winkel aneinander.

Beim Versuch das Feuer zu löschen, erlitt der 63-jährige Eigentümer eine leichte Rauchgasvergiftung. Das Rote Kreuz brachte den Mann zur Beobachtung ins Salzburger Landeskrankenhaus. Der Landwirt konnte das Krankenhaus mittlerweile aber wieder verlassen.

Ein Großteil des Viehs konnte gerettet werden. Vier Kälber verendeten in den Stallungen. Bei den Löscharbeiten stehen mehr als 100 Einsatzkräfte der Feuerwehren Seekirchen, Eugendorf, Neuhofen, Schwaighofen, Henndorf, Mödlham, Wirthenstätten, Schöngumprechting sowie die Einsatzleitung Flachgau im Einsatz. Auch Rotes Kreuz und Polizei sind vor Ort.

Flammen am späten Nachmittag eingedämmt

Am späten Nachmittag waren die Flammen eingedämmt. Die Feuerwehr musste noch den Heustock zum Löschen abtragen. "Wir werden sicher noch bis Mitternacht arbeiten müssen", sagte Herbert Költringer. Bis in die frühen Morgenstunden würde man noch Brandwache halten. Das genaue Ausmaß des Schadens ist noch nicht bekannt. Brandursache dürfte eine Funkenbildung im Zuge von Strohhäckselarbeiten in der Tenne des Wirtschafttraktes gewesen sein.

Quelle: SN

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