Chronik

Bayerisch Gmain: Drei Verletzte bei Motorrad-Kollision

Am Sonntagnachmittag gegen 17.20 Uhr sind auf der B20 in Bayerisch Gmain nahe der Salzburger Grenze auf Höhe des Bräulerhofs zwei Motorräder frontal zusammengestoßen, wobei nach erster Einschätzung des Roten Kreuzes die beiden Fahrer schwer und ein Mitfahrer mittelschwer verletzt wurden.

Laut den bisherigen Ermittlungen der Reichenhaller Polizei fuhr der mutmaßliche Unfallverursacher aus dem Berchtesgadener Land mit seiner BMW in Richtung Bad Reichenhall, wobei er kurz vor dem Ortsbeginn von Bayerisch Gmain mehrere vor ihm fahrende Fahrzeuge überholte und dazu auf die Gegenspur fuhr.

Dort kam ihm dann auf Höhe des Bräulerhofs eine Honda mit zwei Urlaubern aus Sachsen entgegen, die nicht mehr ausweichen konnten, weshalb die beiden Motorräder frontal zusammenstießen.

Anrainer und weitere Verkehrsteilnehmer leisteten sofort Erste Hilfe und schützten die Verletzten auf der Straße mit Regenschirmen vor der prallen Hitze. Die Leitstelle Traunstein schickte die Freiwillige Feuerwehr Bayerisch Gmain und das Rote Kreuz mit vier Rettungswagen aus Bad Reichenhall, Berchtesgaden, Freilassing und Teisendorf, vier Notärzten, dem Traunsteiner Rettungshubschrauber "Christoph 14", dem Salzburger Notarzthubschrauber "Christophorus 6" und der Sanitätseinsatzleitung mit Unterstützungsgruppe zum Unfallort.

Die Einsatzkräfte versorgten die drei Verletzten sehr rasch vor Ort, wobei der Unfallverursacher von "Christophorus 6" zum Salzburger Unfallkrankenhaus geflogen wurde. "Christoph 14" brachte den Biker aus Sachsen zum Klinikum Traunstein. Die Rettungswagen-Besatzung des Berchtesgadener Roten Kreuzes und der Freilassinger Notarzt lieferten den Mitfahrer des Sachsen in die Kreisklinik Bad Reichenhall ein.

Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle ab, half bei der Versorgung und beim Transport der Patienten, band ausgelaufene Betriebsstoffe, stellte den Brandschutz sicher und regelte den Verkehr, der großräumig umgeleitet wurde. Beamte der Reichenhaller Polizei nahmen den genauen Unfallhergang auf. Aufgrund der schweren Verletzungen ordnete die Staatsanwaltschaft Traunstein ein unfallanalytisches und technisches Gutachten an. Die B20 war während der Rettungsarbeiten und zur Unfallaufnahme bis 20 Uhr komplett gesperrt.

Quelle: SN

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