Chronik

Bei Puch blitzt es jetzt wieder

Das Radargerät ist nach Unfall und Lieferengpass wieder intakt.

Frontradar bei Puch-Urstein SN/robert ratzer
Frontradar bei Puch-Urstein

Die straffreie Zeit ist vorbei. Am Dienstag montierten Techniker einer Spezialfirma das fixe Frontradargerät auf der Tauernautobahn bei Puch-Urstein. Seit dem 10. Februar dieses Jahres war das Gerät nicht in Betrieb. Ein niederländischer Autofahrer hatte den Apparat bei einem Unfall zerstört: Er prallte mit seinem Pkw gegen das Radargerät und schleifte beide Frontkameras noch rund 50 Meter weiter.

Monatelang ließ die neue Installation des Gerätes auf sich warten. Erst mussten versicherungstechnische Fragen geklärt werden: Die Asfinag musste sicherstellen, dass die Haftpflichtversicherung des Niederländers für den Schaden aufkommt. Im Mai war diese Frage geklärt, die Versicherung zahlt.

Dann behinderte ein Lieferengpass die neue Installation des Radargeräts. Erst Anfang Juli konnten die speziellen Kameras für den Apparat geliefert werden.

Auch wenn die Polizei betont, dass die Strafen bei solchen Maßnahmen nicht im Vordergrund stehen. Den Behörden dürften pro Monat rund 100.000 Euro entgangen sein. Das geht aus einer Anfragebeantwortung im Landtag zu den Einnahmen aus Verwaltungsstrafen nach dem Immissionsschutzgesetz-Luft hervor. Wenn an der Stelle aus Luftschutzgründen Tempo 100 gilt, gehen die Einnahmen ans Land.

Quelle: SN

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