Chronik

"Bei uns ist ja nichts zu holen"

Der Kletterpark in Anif wurde wiederholt Opfer von Einbrechern.

Es war ein unerfreuliches Erwachen für den Mitarbeiter des Kletterparks beim Waldbad in Anif. Als der junge Mann, der namentlich nicht genannt werden möchte, Dienstag früh auf sein Handy blickte, sah er dort Bilder von vermummten Gestalten, die in den Kiosk des Parks eindrangen. "Ich bekomme die Bilder aus der Überwachungskamera routinemäßig auf mein Handy. Ich war in dem Moment extrem schockiert."

Er verständigte sofort die Polizei und fuhr zum Kletterpark. Leider musste er dort feststellen, dass die kleine Hütte beim Kletterpark aufgebrochen und durchwühlt worden war. "Die Täter haben auch einiges mutwillig zerstört." Möglicherweise war es auch der Frust der Täter, der sie zu den Zerstörungen brachte. Denn zu holen gibt es in dem Kiosk nichts. "Es war bereits der zweite Einbruch in diesem Monat. Da wir auch in der Vergangenheit schlechte Erfahrungen gemacht haben, gibt es bei uns schon lang nichts mehr zu holen. Nach Betriebsende bleibt absolut nichts mehr von Wert in dem Kiosk." Die Überwachungskamera machte gute Aufnahmen von den Tätern. Einer von ihnen war unmaskiert. Es waren drei Männer im Alter zwischen 16 und 30 Jahren. Einer trug eine Jacke der Marke Nike, ein weiterer hatten einen Puma-Rucksack geschultert. Die unmaskierte Person trug eine Kappe. Die Polizeiinspektion Anif nimmt Hinweise unter ☎ ☎ ☎ 059133/5110 entgegen.

Für den Mitarbeiter bleibt von dem Vorfall ein ungutes Gefühl. "Es ist richtig gruselig, wenn du siehst, wie jemand in deine Räumlichkeiten eindringt. Das ist richtig gruselig."

Aufgerufen am 01.12.2021 um 01:30 auf https://www.sn.at/salzburg/chronik/bei-uns-ist-ja-nichts-zu-holen-31708285

So schick kann Solarstrom sein

So schick kann Solarstrom sein

Sieht cool aus, kann viel: Zwei Salzburger haben ein neues Modell für die Solarstromerzeugung entworfen und wollen damit Firmen begeistern.

Kommentare

Schlagzeilen