Chronik

Bergnot in Krimml: Kein Empfang, kein Notruf möglich

Eine Südtirolerin verletzte sich im alpinen Gelände schwer. Ein zufällig vorbeikommender Wegmacher wurde zum Retter in der Not. Einsatzkräfte konnten verletzte 59-Jährige bergen.

Bergnot in Krimml: Kein Empfang, kein Notruf möglich SN/bilderbox
Symbolbild.

Eine Bergsteigerin aus Südtirol geriet am Mittwoch in Bergnot. Sie war vom Wanderweg oberhalb des Eissees in mehr als 2500 Metern Seehöhe abgestürzt. Der Eissee liegt am Ende des Krimmler Achentals, dort, wo die Tiroler und Südtiroler Landesgrenzen aufeinandertreffen. Die 59-Jährige rutschte aus und stürzte mehrere Meter über felsiges Gelände ab. Die Frau überschlug sie sich mehrmals und zog sich eine tiefe Schnittwunde an der Stirn und einen Bruch des Unterarms zu.

Ihre acht Begleiter versuchten einen Notruf abzusetzen. Was zunächst nicht gelang. In diesem entlegenen Gebiet gibt es keinen Handyempfang. Ein Wegmacher, der sich zufällig in der Nähe aufhielt, wusste eine Stelle in der Nähe, an der eine Handynetz möglich ist. Er stieg 700 Höhenmeter ab und alarmierte von dort die Einsatzkräfte. Die Besatzung eines Rettungshubschraubers barg die 59-Jährige und flog sie ins Krankenhaus Zell am See.

Quelle: SN

Aufgerufen am 23.09.2018 um 08:46 auf https://www.sn.at/salzburg/chronik/bergnot-in-krimml-kein-empfang-kein-notruf-moeglich-1192390

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