Chronik

Bergretter aus Fusch holten deutschen Alpinisten von vereistem Gipfelgrat

Der Mann habe sich nicht mehr in der Lage gesehen, seine Tour fortzusetzen.

Der Grat wurde mit einem Seil gesichert. SN/bergrettung fusch
Der Grat wurde mit einem Seil gesichert.

Drei Bergretter aus Fusch wurden am Mittwoch alarmiert, um einen deutschen Alpinisten vom Hohen Tenn (3368 Meter) zu retten. Der Mann war über den Gleiwitzer Höhenweg auf den Gipfel gestiegen. Auf dem Rückweg über den Grat kam er laut Bergrettung nicht mehr weiter, weil ihm die Verhältnisse zu gefährlich gewesen seien. Der Fels war teilweise verschneit und vereist.

Wegen des Nebels forderten die Retter den in Not geratenen Alpinisten auf zu schreien, um ihn zu lokalisieren. Die Einsatzkräfte sicherten den Grat mit einem Seil, um den unterkühlten Deutschen vom Berg zu bringen. "Die Bergeaktion dauerte insgesamt knappe sechs Stunden, was angesichts des sehr weiten Auf-und Abstieges als sehr schnell bezeichnet werden kann", hieß von Paul Hasenauer, Ortsstellenleiter der Bergrettung in Fusch.

Die Bergrettung warnt Bergsteiger: Im Gegensatz zu den sommerlichen Verhältnissen, die noch im Juni am Berg vorgeherrscht hätten, habe sich am Mittwoch gezeigt, wie rasch bei einer Schnee- und Eisauflage am Fels und bei schlechter Sicht eine derartige Hochtour schwierig oder gar gefährlich werden könne. Deshalb sei das Mitnehmen von ausreichend warmer Kleidung bei Bergtouren auf 3000er ebenso wichtig wie eine geeignete Hochtourenausrüstung (Steigeisen, Pickel).

Quelle: SN

Aufgerufen am 22.08.2019 um 06:51 auf https://www.sn.at/salzburg/chronik/bergretter-aus-fusch-holten-deutschen-alpinisten-von-vereistem-gipfelgrat-73294711

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