Chronik

Bergretter evakuierten Donnerkogelbahn

270 Freiwillige waren an einer einzigartigen Großübung im Tennengau beteiligt. Wie schnell kann eine Seilbahn evakuiert werden?

210 Minuten: In dieser Zeit sollten laut Sicherheitskonzept der Donnerkogelbahn im Ernstfall alle Fahrgäste aus der Seilbahn geborgen werden. Ob dies möglich ist, überprüfte die Bergrettung am Samstag gemeinsam mit Seilbahnmitarbeitern, Freiwilliger Feuerwehr, dem Rotem Kreuz, der Alpinpolizei und dem Hubschrauber des Innenministeriums bei einer Großübung. "Eine Übung in dieser Form haben wir in Salzburg bisher noch nicht durchgeführt", sagt Bergrettungs-Sprecherin Maria Riedler.

126 Personen aus den Gondeln geborgen

An der einzigartigen Aktion waren 270 Personen beteiligt. 126 von ihnen stellten sich dabei als zu rettende Fahrgäste zur Verfügung. Darunter waren auch eine schwangere Frau, zwei Babys, ein Hund und eine gehbehinderte Person. Die Übung sei erfolgreich verlaufen, hieß es von Seiten der Bergrettung. "Eine Herausforderung ist die Organisation des Abseilens der Fahrgäste gleichzeitig mit der Organisation des gesicherten Abtransportes", sagt der Ortsstellenleiter der Annaberger Bergrettung, Werner Quenberger. "Die eigentliche Bergung wird von uns regelmäßig geübt und ist sowohl bei Dunkelheit als auch bei Schneetreiben kein Problem, sondern Routine."

Quelle: SN

Aufgerufen am 19.09.2018 um 10:58 auf https://www.sn.at/salzburg/chronik/bergretter-evakuierten-donnerkogelbahn-947734

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