Chronik

Besitz von Kinderpornos: Tennengauer zu sechs Monaten bedingter Haft verurteilt

Der Mann wurde teilweise schuldig erkannt. Er meldete gegen das Urteil volle Berufung an.

Symbolbild.  SN/apa
Symbolbild.

Weil er sich laut Strafantrag zwischen Juni und September 2020 insgesamt 70 Dateien mit kinderpornografischem Inhalt im Internet heruntergeladen und dann abgespeichert haben soll, stand am Mittwoch ein 29-jähriger Tennengauer am Landesgericht Salzburg vor Richterin Martina Kocher. Der Mann wurde bezüglich der Vorwürfe teilweise schuldig erkannt. Er erhielt sechs Monate bedingte Haft plus die Weisung zur Absolvierung einer Psychotherapie. Das Urteil ist nicht rechtskräftig, der 29-Jährige meldete volle Berufung an.

Ebenfalls am Mittwoch wurde in Salzburg ein Fach-Informatiker (42) verurteilt, der auch einen Vielzahl von pornografischen Darstellungen Unmündiger bzw. Minderjähriger besessen haben soll. Er erhielt drei Monate bedingte Haft (nicht rechtskräftig).

Schließlich verhandelte Richterin Kocher am Mittwoch auch noch einen dritte "Kinderporno-Causa". Hier ging es um einen Angestellten (57), der sich gar weit mehr als 1000 einschlägige Dateien im Netz beschafft und "durch Abspeichern besessen" haben soll. In seinem Fall wurde das Verfahren vertagt.

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