Chronik

Betonmischer prallte bei Salzburg-Nord in die Leitplanke

Der Kraftfahrer wurde in seinem Führerhaus eingeklemmt. Es dauerte eine Stunde und 40 Minuten, bis die Berufsfeuerwehr den Verletzten befreien konnte. Parallel liefen die Arbeiten, um den voll beladenen Lkw wieder aufzustellen.

Ein Unfall mit einem Schwerlaster bei Salzburg-Nord löste am Donnerstag kurz nach 13 Uhr einen Großeinsatz der Rettungskräfte aus: Ein voll beladener Betonmischer war auf der Lamprechtshausener Bundesstraße beim Busterminal stadteinwärts ins Schlingern geraten, umgekippt und gegen die Leitschiene geprallt. Der Lenker wurde mit dem Bein im Führerhaus eingeklemmt. Es dauerte eine Stunde und 40 Minuten, bis die Berufsfeuerwehr den Mann mit hydraulischem Rettungsgerät befreien konnte. Der Notarzt des Roten Kreuzes stabilisierte den Verletzten am Unfallort. Anschließend wurde er mit dem Notarzthubschrauber "Christophorus 6" in das Unfallkrankenhaus Salzburg geflogen.

Der Beton war für eine Baustelle in Salzburg-Schallmoos bestimmt

Die Berufsfeuerwehr und ein Team das SAR-Abschleppdienstes begannen, den Wagen wieder aufzustellen, der den Beton zu einer Baustelle in Salzburg-Schallmoos bringen sollte. Dazu waren ein Kran und eine Seilwinde erforderlich. Während der Bergungsarbeiten war die Unfallstelle großräumig abgesperrt. Die Polizei leitete den Verkehr über die Autobahn um. Es kam zu umfangreichen Staus. Gegen 17 Uhr lief der Verkehr wieder. Allerdings musste auch noch Erdreich entfernt werden, das durch ausgelaufenen Diesel verunreinigt worden war.

"Dieser Einsatz ist an die Substanz gegangen"

Auch für die Berufsfeuerwehr war der Einsatz keine Routine. O-Ton: "Das ist schon an die Substanz gegangen. Wir waren in Schutzkleidung und mit schwerem Gerät vor Ort - bei doch relativ hohen Temperaturen."

Quelle: SN

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