Chronik

Bewohner gingen vor Gericht: Moschee im Geschäftslokal

Ein ultraorthodoxer bosnischer Gebets- und Kulturverein kaufte um 300.000 Euro Geschäftsräume in einem gutbürgerlichen Wohnhaus im Andräviertel. Die Bewohner gingen vor Gericht.

Das Erdgeschoß des Eckhauses ist für Geschäfte gewidmet.Bild: Google Streetview SN/sw/google streetview
Das Erdgeschoß des Eckhauses ist für Geschäfte gewidmet.Bild: Google Streetview

Bewohner eines Wohngebäudes an der Vierthalerstraße/Ecke Auerspergstraße klagten einen islamischen Moscheeverein. Der "Kulturverein der Bosniaken Salzburg" hatte im Erdgeschoß Räumlichkeiten erworben und darin eine Moschee errichtet. Laut Gericht schließt die bestehende Widmung des Erdgeschoßes für Geschäftszwecke eine Nutzung als Gebetsräume aus. Der Verein muss das Urteil bis März 2021 umsetzen.

Pikant an der Geschichte ist, dass der ultrakonservative Verein sich in einer noblen Wohnstraße niederließ, wo eine gebildete, gut verdienende Klientel lebt, darunter Ex-Politiker der SPÖ und Grünen. ...

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Aufgerufen am 30.11.2020 um 02:44 auf https://www.sn.at/salzburg/chronik/bewohner-gingen-vor-gericht-moschee-im-geschaeftslokal-95547343