Chronik

Bewohner in Fusch wehren sich gegen Sperre

Nach einem Felssturz dürfen Hertha und Paul Bucsek ihr Haus nicht mehr betreten. Sie glauben, die Sperre wäre zu verhindern gewesen.

Seit einer Woche wohnen Hertha und Paul Bucsek bei ihrer Tochter in Bruck. "Das ist keine Dauerlösung", sagt Paul Bucsek.

Der Felssturz in Fusch-Perleben ereignete sich vor zehn Tagen. Die Gemeindestraße in den ehemaligen Kurort Bad Fusch wurde wegen Gefahr im Verzug gesperrt. Zudem sprach Bürgermeister Hannes Schernthaner (ÖVP) für zwei Wohnhäuser und ein Jagdhaus im Gefahrenbereich ein Benutzungsverbot aus. Ein vier bis fünf Tonnen schwerer Block hat die Straße überquert und ist etwa 200 Meter oberhalb der Häuser von einem Baum gestoppt worden. Schon bei einem Felssturz im Jahr 2004 mussten die Bewohner ihre Häuser verlassen. Danach wurde ein Schutzwall errichtet.

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