Chronik

Bildungswerk Kuchl mit neuer Leiterin

Edeltraud Brandstätter setzt als neue Leiterin des Bildungswerks Kuchl auch auf neue Themen.

Teilzeit-Kuchlerin Edeltraud Brandstätter SN/sw/Strübler
Teilzeit-Kuchlerin Edeltraud Brandstätter

Ihren "Einstand" feierte Edeltraud Brandstätter schon vor ihrer offiziellen Ernennung zur Leiterin des Kuchler Bildungswerks. Der von ihr organisierte Vortrag zum Thema "Lernblockaden erkennen und auflösen" erfreute sich so großen Zuspruchs, dass er wiederholt werden musste. Auch der Vortrag "Wirksame Selbsthilfe bei Schmerzen" lockte viele Kuchler an.

"Ich möchte Themen anbieten, die den Menschen helfen", sagt Brandstätter. Am kommenden Montag spricht deshalb ein Experte in der NMS Kuchl über "Schulreife und Lernkompetenz". Für Oktober ist ein Vortrag über "verkannte Genies" geplant. "Manche Schüler werden als dumm abgestempelt, dabei sind sie vielleicht nur unterfordert", sagt Brandstätter, die als ihre Schwerpunkte Gesundheits-, Eltern- und Seniorenbildung nennt.

"Ich wusste schnell, dass es das Richtige für mich ist." Edeltraud Brandstätter

Ein besonderes Anliegen ist ihr ein Chorkonzert in der Pfarrkirche Kuchl, für das sie gleich drei kostenlos auftretende Chöre gewinnen konnte. Neben den Ringl Singers aus Kuchl und Musica Vocalis aus Abtenau wird auch der aus "Die große Chance der Chöre" bekannte BORG-Chor aus Gastein einige Nummern zum Besten geben. Der Erlös aus freiwilligen Spenden kommt dabei den Chören zugute.

Die Seniorenarbeit kennt die gebürtige Oberösterreicherin aus ihrer Tätigkeit für das Hilfswerk in Hof. In ihrer Wohngemeinde ist sie seit acht Jahren vor allem für den Seniorenbereich zuständig. In Kuchl wird sie ab sofort immer montags und mittwochs vor Ort sein. "Ich mache hier nicht nur die Bildungswerkleitung, sondern unterstütze auch eine Hilfswerk-Kollegin, hauptsächlich bei den Nachbarschaftstreffs", sagt Brandstätter. Im Rahmen dieser Treffs gab es zuletzt Vorträge über Irland und Australien, aber auch Bewegung ist angesagt. "Wir gehen auch einmal walken. Dann organisiere ich nicht nur, sondern bin auch selber mit dabei. Heutzutage sitzt man sowieso zu oft vorm Computer."

Über ihre Arbeit beim Hilfswerk erfuhr Brandstätter auch davon, dass die Kuchler Bildungswerkleiterin Maria Plößnig nach 14 Jahren eine Nachfolgerin suchte. "Ich wusste schnell, dass es das Richtige für mich ist", sagt Brandstätter, die von ihrer Vorgängerin zusätzlich zur Bestellungsurkunde ein symbolisches Startpaket mit EZA-Produkten überreicht bekam. Plößnig gab ihre Leitungsaufgaben in Kuchl zwar an Edeltraud Brandstätter ab, wird aber als Bezirksleiterin für die Bildungswerke im Tennengau weiterhin unterstützend zur Seite stehen.

Ins Bundesland Salzburg verschlug es die heute 53-jährige, zweifache Mutter während der Friseurlehre. Seit damals lebt sie mit ihrer Familie in Hof, wo sie auch ihre Eltern pflegt.

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