Chronik

Bootsbergungen am Wallersee

Ein schnell aufziehendes Unwetter mit kräftigem Wind, hat am frühen Sonntagnachmittag an mehreren Seen in Salzburg für Einsätze der Wasserrettung gesorgt. Zudem verletzte sich ein Paragleiter bei der Landung.

"Das Unwetter ist sehr schnell gekommen. Als die ersten Sonnenschirme am Strand geflogen sind, haben wir sofort unsere Mitglieder alarmiert", betonte Dieter Strohmeier, Ortsstellenleiter der Wasserrettung Wallersee im Flachgau. Am See seien insgesamt fünf Boote mit jeweils zwei bis drei Insassen in Seenot geraten. "Mehrere Segelboote sind durchgekentert, also mit dem Mast nach unten im Wasser gelegen. Die Insassen haben sich bis zur Rettung aber am Rumpf festgehalten." Andere Boote seien ins Schilf abgetrieben worden und hätten befreit werden müssen. Laut ersten Informationen Strohmeiers wurde eine Person verletzt geborgen. Auch ein Polizeiboot stand am Wallersee im Einsatz. "Nach der erfolgreichen Personenrettung werden nun die gekenterten Schiffe wieder aufgestellt."

Auch am Fuschl- und Mondsee gab es kurz nach 13.00 Uhr Sturmwarnung: "Wir haben die Sturmwarnung noch zeitgerecht eingeschaltet", betonte auch Christian Ablinger von der Wasserrettung Mondsee. "Am See fand gerade eine Regatta statt, die meisten Boote sind aber alle rechtzeitig herein gekommen." Verletzte seien nicht zu beklagen gewesen, offenbar sind aber unbemannte Boote im Hafen gekentert.

In der Landeshauptstadt musste die Berufsfeuerwehr zu fünf Einsätzen ausrücken, nachdem durch den Wind Äste auf die Straße gestürzt sind oder Bäume geknickt wurden. In Turbulenzen geriet offenbar auch ein Paragleiter kurz vor der Landung im Salzburger Stadtteil Aigen. Er dürfte sich verletzt haben.

Quelle: SN, Apa

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