Chronik

Brauchtum in Coronazeiten - wie 100 Gasteiner Passen um ihren Krampuslauf kämpfen

Nirgends ist der Krampus so wichtig wie im Gasteinertal. Die Protagonisten wollen auch heuer am 5. und am 6. Dezember von Haus zu Haus ziehen. Das Land kann das Ganze nicht verbieten.

Eine traditionelle Gasteiner Krampusgruppe (Brantnauer Pass, Dorfgastein).  SN/wolkersdorfer
Eine traditionelle Gasteiner Krampusgruppe (Brantnauer Pass, Dorfgastein).

Die Gasteiner gelten als stur. Nicht zuletzt in Sachen Krampuslauf. Sie verweigern zeitgeistige Horrormasken und Showläufe mit Eventcharakter. Stattdessen marschieren knapp 100 Passen am 5. und 6. Dezember in ihren jeweiligen Ortsteilen von Haus zu Haus. Treu dem guten alten Brauch, wie es heißt.

Aufgrund der Pandemie heuer zu verzichten kommt für viele nicht infrage. "Wir sind immer gegangen, sogar während der Kriege", sagt Maskenschnitzer und Experte Clemens Hübsch. "Es wäre ein Wahnsinn, wenn es jetzt wegen eines ...

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