Chronik

Bravo, Frau Bravo!

Durch Zufall lernten sich Matthias Schallaböck und Isabella Bravo kennen. Nun gewann das Paar mit seiner Musik einen wichtigen Wettbewerb in Wien.

Mit ihren Songs „Help me“ und „Better“ konnten Matthias Schallaböck und Isabella Bravo die Jury überzeugen. SN/sw/vsa/klaus totzler
Mit ihren Songs „Help me“ und „Better“ konnten Matthias Schallaböck und Isabella Bravo die Jury überzeugen.

Alles begann in einer Bar in Salzburg. Damals hatte die gebürtige Oberösterreicherin Isabella Bravo einen musikalischen Auftritt. Im Publikum saß der Nonntaler Matthias Schallaböck. "Eigentlich habe ich dort meinen Abschied aus Salzburg gefeiert, da ich in Wien studieren wollte", erzählt Schallaböck. Daraus wurde aber schlussendlich nichts, denn er und Isabella sind seit damals ein Paar, sowohl musikalisch als auch privat.

Isabella Bravo und Matthias Schallaböck spielen Soul, Pop und R 'n' B

Die beiden treten unter dem Namen "Vida", auf Deutsch "Leben", auf. "Unsere Musik verkörpert alles, was das Leben so bietet. Von Fröhlichkeit bis Traurigkeit. Wir spielen viel Soul, aber auch Pop und R 'n' B, also Rhythm and Blues ", sagt Isabella. Ein großer Einfluss kommt aus der Kultur von Kolumbien, wo das Paar längere Zeit lebte. "Die Menschen dort haben wenig, geben aber sehr viel", sagt Isabella.

Vor Kurzem gewann das Paar einen wichtigen Musikwettbewerb in Wien, der von der Vienna Songwriting Association organisiert worden war. "Der Sieg hat uns schon überrascht, weil dort richtig gute Konkurrenten dabei waren. Das Niveau war sehr hoch, aber die Jury hat sich zum Glück für uns entschieden", sagt Matthias.

Als Belohnung bekamen die beiden Musiker einen Studiotag bei Georg Gabler, der unter anderem schon mit Rainhard Fendrich zusammengearbeitet hat. Durch den jetzigen Lockdown sind zwar unmittelbar keine Auftritte geplant: "Wir haben aber vor, dass wir zur Weihnachtszeit über das Internet streamen und in unserem Wohnzimmer Konzerte für unsere Fans geben werden." Neben ihrer Arbeit, Isabella arbeitet im Spielzeugmuseum, Matthias ist Freizeitbetreuer, werken die beiden an weiteren Songs und planen auch Studioaufnahmen in Salzburg.


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