Chronik

Brücke auf den Dürrnberg wird saniert und "leiser"

Hallein soll um eine Spur leiser werden: Die Torbrücke der L 256 wird erneuert.

Die Torbrücke ist die Auffahrtsrampe auf den Dürrnberg SN/land salzburg/franz neumayr
Die Torbrücke ist die Auffahrtsrampe auf den Dürrnberg

Durch eine neuartige Konstruktion an den Enden und eine speziellen Oberfläche des Stahlübergangs in der Mitte können sich die Anrainer laut Landesstraßenverwaltung zukünftig auf leisere Überquerungen freuen. Doch bevor es dazu kommt, müssen die Arbeiten durchgeführt werden. Baubeginn ist am Montag, 2. September. Die Baustelle wird bereits ab Donnerstag, 29. August, eingerichtet. Und in der Nacht von Dienstag, 17. September, auf Mittwoch, konkret von 22 bis 5.30 Uhr, ist die Brücke komplett gesperrt. Dann erfolgt nämlich der Einhub der neuen Konstruktion. Bei extremem Schlechtwetter verschiebt sich die Sperre auf die nächste Nacht. Die Umleitung erfolgt über die Winterstallstraße in Hallein. Fertigstellung und Verkehrsfreigabe sind für Montag, 28. Oktober, vorgesehen.

"Diese besondere Vorgehensweise bringt gleich drei Vorteile: Zeit- und Kostenersparnis sowie eine höhere Qualität in der Ausführung", betont Verkehrslandesrat Stefan Schnöll (ÖVP). Und weiter: "Das bringt eine langfristige Reduzierung des Verkehrslärms." Die Kosten belaufen sich auf 330.000 Euro, ausführende Firma ist die GTB Bau GmbH aus Anif.

Drei Übergänge verursachen Lärm

Die Halleiner Torbrücke ist die erste der L 256 (Dürrnberg-Landesstraße) und gilt als Auffahrtsrampe auf den Dürrnberg. Sie wurde 1981 errichtet. Hierbei handelt es sich um eine Spannbetonbrücke, die aus zwei Tragwerken besteht. Die Tragwerkslängen betragen 81 und 53 Meter. Sie hat somit insgesamt drei Fahrbahnübergänge: zweimal an den Brückenenden und einmal zwischen den beiden Tragwerken. Derzeit sind an den Übergängen einfache Stahlprofile verbaut, diese erzeugen ein lautes Geräusch beim Fahren.

Die neuen Konstruktionen schaffen hier, so die Experten, Abhilfe: An den Enden werden die Schleppplatten erneuert und an das Tragwerk angehängt. Schleppplatten gleichen Bewegungen zwischen zwei Bauteilen aus. Die Übergangskonstruktionen entfallen somit. In der Mitte wird ein neuer Stahlübergang verbaut. Dieser "schluckt" durch eine spezielle Oberfläche den Lärm.

Während der Arbeiten bleibt die Brücke einspurig befahrbar - außer in der Nacht von 17. auf 18. September. Eine zusätzliche Ampel dient dazu, dass Fahrzeuge von der L 256 in die B 159 (Salzachtal-Straße) einfahren können.

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