Chronik

Bub starb im Landeskrankenhaus Salzburg: Zwei Oberärzte angeklagt

Nach dem Tod des 17 Monate alten David nach einer Operation wegen eines Blutschwämmchens an der Wange hat die Staatsanwaltschaft ihre Ermittlungen abgeschlossen. Im Fall von drei Ärzten wurde das Ermittlungsverfahren jetzt eingestellt. Wie Opferanwalt Stefan Rieder, er vertritt die Eltern Davids, aber auch sagte, wurde gegen die übrigen Beschuldigten - bekanntlich zwei Oberärzte - Strafantrag eingebracht.

Der kleine David starb nach einer Operation in der Kinderchirurgie des Salzburger LKH.  SN/robert ratzer
Der kleine David starb nach einer Operation in der Kinderchirurgie des Salzburger LKH.

Wie mehrfach berichtet, war der kleine Bub im April 2018 im Salzburger Landeskrankenhaus wegen eines aufgeplatzten, wenige Millimeter kleinen Blutschwämmchens an der Wange unter Narkose operiert worden. Die OP war von zwei Oberärzten - einem Kinderchirurgen und einen Anästhesisten - durchgeführt worden, obwohl der 17 Monate alte Bub nicht nüchtern war und die Operation "nicht indiziert" gewesen sei, wie zwei Gerichtsgutachter später feststellten.

Die demnach nicht nötige OP endete in einer Tragödie: Kurz vor Abschluss des Eingriffs atmete ...

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