Chronik

Bücherverbrennung: Diskussion um Mahnmal am Residenzplatz

Wo ist der korrekte Platz für das Mahnmal?

„Ästhetische Intervention“ am Residenzplatz vom Salzburger Bildhauer Daniel Toporis. SN/kz-verband/vda salzburg
„Ästhetische Intervention“ am Residenzplatz vom Salzburger Bildhauer Daniel Toporis.
„Ästhetische Intervention“ am Residenzplatz vom Salzburger Bildhauer Daniel Toporis. SN/kz-verband/vda salzburg
„Ästhetische Intervention“ am Residenzplatz vom Salzburger Bildhauer Daniel Toporis.

Am Freitag endete die Ausschreibungsfrist für das "Mahnmal Bücherverbrennung" am Residenzplatz in Salzburg. Obmann Josef Enzendorfer vom KZ-Verband fordert, dass das Mahnmal "am historisch korrekten Ort" errichtet wird. Es soll 2018 enthüllt werden und an die Bücherverbrennung am 30. April 1938 erinnern.

Der KZ-Verband begrüßt, dass sich die Stadt "zur Errichtung eines Mahnmals durchringen konnte". Kritisiert wird aber, dass dieses nicht nahe der Platzmitte, sondern am Rand des Platzes entstehen soll. Gefordert sei "eine passendere Platzwahl im historischen Kontext", heißt es.

(SN)

Aufgerufen am 24.11.2017 um 10:59 auf https://www.sn.at/salzburg/chronik/buecherverbrennung-diskussion-um-mahnmal-am-residenzplatz-73171

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