Chronik

Bundesheer befreit Dächer des Werkschulheims von den Schneemassen

Am Freitag setzte Bürgermeister Johannes Fürstaller einen Notruf ab: Die Schneelast auf den Dächern des Werkschulheims Felbertal in Ebenau war zu groß geworden. Wenig später rückten 50 Soldaten an, um den Schnee rasch abzuschöpfen. Auch die Lehrer legten bei der Arbeit Hand an.

Das Werkschulheim Felbertal in Ebenau hat den 350 Schülerinnen und Schülern verlängerten Weihnachtsferien beschert: Der Schulstart wurde auf Grund der Schneemassen aus Sicherheitsgründen verschoben - vorerst bis Montag. Am Montag soll die Lage neu bewertet werden. Die Wettervorhersage sagt allerdings weitere, schwere Niederschläge voraus.

Die Schneelast lag bei 310 Kilogramm je Quadratmeter

Geschäftsführer Bernhard Reichl vom Werkschulheim: "Am Freitagvormittag haben wir Schneehöhen von bis zu 1,80 Meter gemessen. Die Schneelast lag bei 310 Kilogramm pro Quadratmeter." Für Bürgermeister Johannes Fürstaller, der selbst die schulische Ausbildung im Werkschulheim absolviert hat, war damit klar: "Wir müssen sofort einen Notruf absetzen."

Beim Werkstättengebäude bestand die größte Gefahr

Am Freitag rückte das Bundesheer mit rund 50 Mann des Pionierbataillons aus der Schwarzenbergkaserne in Wals-Siezenheim aus, um die Dächer in Ebenau vom Schnee zu befreien. Die Arbeiten erfolgten nach einer Prioritätenreihung: Begonnen wurde mit dem Werkstättengebäude - wobei auch die Lehrerinnen und Lehrer Hand anlegten. Als nächsten standen die Küche, der Speisesaal, das Schulgebäude sowie der Turnsaal mit der Tagesbetreuung auf dem Programm. Die Arbeiten konnten am Freitag noch nicht beendet werden: Die Soldaten schlafen deshalb im Turnsaal des Werkschulheims - und werden ihre Arbeiten in den nächsten Tagen fortsetzen. Eines ist sicher gestellt: Die Soldaten werden über die Küche des Werkschulheims versorgt.

Quelle: SN

Aufgerufen am 23.01.2019 um 10:15 auf https://www.sn.at/salzburg/chronik/bundesheer-befreit-daecher-des-werkschulheims-von-den-schneemassen-63934738

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