Chronik

Bundesweite Probe: Drei Salzburger Sirenen fielen aus

Beim jährlichen bundesweiten Zivilschutz-Probealarm, der am Samstag zwischen 12.00 und 12.45 Uhr stattfand, wurden 494 Sirenen in Salzburg auf ihre Funktionstüchtigkeit getestet.

Bundesweite Probe: Drei Salzburger Sirenen fielen aus SN/APA (dpa)/Martin Gerten
Knapp 8.200 der 8.235 Sireren Österreichs waren funktionstüchtig.

Von der Bundeswarnzentrale und der Landesalarm- und Warnzentrale im Land Salzburg wurde in den 119 Gemeinden Alarm ausgelöst, um die Zivilschutzsignale Probe, Warnung, Alarm und Entwarnung zu testen. Im Bundesland Salzburg bestanden 99,39 Prozent der Sirenen den Test - es gab drei Ausfälle bei insgesamt 494 Sirenen.

Außerdem: Am Samstag öffnete die Berufsfeuerwehr ihre Wache in Salzburg-Maxglan für Besucher.

Österreichweit funktionierten 99,54 Prozent einwandfrei, teilte das Innenministerium mit. Allgemein lagen die Ausfälle in den Bundesländern somit bei 0,46 Prozent, 2015 waren es 0,39 Prozent gewesen.

Zwischenfall in Oberösterreich

Einen "Ausreißer" gab es in Oberösterreich: Wie die Landes- an die Bundeswarnzentrale im Innenministerium mitteilte, kam es in ganz Oberösterreich zu einer zweimaligen Ausstrahlung des Signals "Warnung" (um 12:15 Uhr sowie um 12:19 Uhr). Die Ursache war zunächst unklar.

Ansonsten wurden in ganz Österreich nach dem Signal "Sirenenprobe" die drei Zivilschutzsignale "Warnung", "Alarm" und "Entwarnung" wie geplant ausgestrahlt. Der Probealarm dient einerseits der Überprüfung der technischen Einrichtungen des Warn- und Alarmsystems, andererseits soll die Bevölkerung mit den Signalen und ihrer Bedeutung vertraut gemacht werden.

So schnitten die Bundesländer ab

Die Bundesländerergebnisse im Detail: Oberösterreich (99,86 Prozent, zwei Ausfälle bei 1438 Sirenen), Niederösterreich (99,76 Prozent, sechs Ausfälle bei 2450 Sirenen), Burgenland (99,69 Prozent, ein Ausfall bei 325 Sirenen), Vorarlberg (99,55 Prozent, ein Ausfall bei 220 Sirenen), Tirol (99,48 Prozent, fünf Ausfälle bei 963 Sirenen), Wien (99,45 Prozent, ein Ausfall bei 181 Sirenen), Kärnten (99,19 Prozent, sieben Ausfälle bei 864 Sirenen), Steiermark (99,08 Prozent, zwölf Ausfälle bei 1300 Sirenen).

Die Signale können derzeit von 8235 Feuerwehrsirenen ausgestrahlt werden. Die Auslösung erfolgt je nach Gefahrensituation zentral von der Bundeswarnzentrale im Einsatz- und Koordinationscenter (EKC) des Innenministeriums, von den Landeswarnzentralen der einzelnen Bundesländer oder den Bezirkswarnzentralen.

Quelle: APA

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