Chronik

Bushaltestelle gerammt und Wartenden dabei verletzt: Lenker in Salzburg vor Gericht

Ein Aufsehen erregender wie folgenschwerer Verkehrsunfall, zu dem es am 26. Juni 2021 in St. Martin am Tennengebirge gekommen war, hatte am Mittwochnachmittag für einen 39-jährigen Tennengauer in Salzburg ein strafgerichtliches Nachspiel.

Ein auf den Bus wartender Mann wurde von einstürzenden Teilen des Buswartehäuschens getroffen und offenbar auch vom Unglücksauto erfasst.  SN/polizei
Ein auf den Bus wartender Mann wurde von einstürzenden Teilen des Buswartehäuschens getroffen und offenbar auch vom Unglücksauto erfasst.

Dem 39-Jährigen wurde angelastet, damals unter Alkohol- und Drogeneinfluss ins Auto gestiegen und mit diesem dann gegen das Wartehäuschen einer örtlichen Bushaltestelle gekracht zu sein. An der Haltestelle wartete damals ein 51-jähriger Mann auf den Bus - durch den Aufprall des Autos stürzte das Wartehäuschen ein - der Wartende wurde von herabstürzenden Teilen getroffen und erlitt einen mehrfachen Beckenbruch.

Im Prozess am Landesgericht, geführt von Einzelrichterin Marlene Swozil, wurde dem 39-jährigen Unglückslenker grob fahrlässige schwere Körperverletzung vorgeworfen. Laut Strafantrag war er mit seinem Audi damals am Nachmittag des 26. Juni auf der Pass-Gschütt-Straße (B166) aufgrund stark überhöhter Geschwindigkeit ins Schleudern geraten. Der Pkw kam von der Fahrbahn ab und prallte mit voller Wucht ins Wartehäuschen. Vor der Fahrt, so heißt es im Strafantrag, habe der angeklagte Lenker Alkohol sowie auch Drogen, nämlich Kokain oder Amphetamine, konsumiert.

Auf SN-Anfrage teilte Landesgerichtssprecher Peter Egger mit, dass die Verhandlung am späten Nachmittag vertagt wurde: "Ein Zeuge, nämlich der damalige Beifahrer des Angeklagten, ist nicht erschienen", so Egger. Dem Gerichtssprecher zufolge gab der Lenker zu, er sei zu schnell gefahren; den Konsum von Suchtgift vor Fahrtantritt bestritt er aber.

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