Chronik

Chinesische Vase um 7,3 Millionen Euro in Salzburg versteigert

Um Punkt 12.45 Uhr hatte ein chinesischer Sammler den Zuschlag: 7,315 Millionen Euro war ihm eine Vase wert, die bei der Versteigerung des Auktionshauses Nagel in der Panzerhalle am Donnerstag in Salzburg versteigert wurde.

 SN/nadel

In rund sieben Minuten stieg die Vase von 30.000 auf über 7 Millionen Euro, heißt es seitens des Auktionshaues, das eine Niederlassung in Salzbur hat. "Ging das Bieterduell zunächst noch recht gemächlich an, so wurden bald schon sehr hohe Summen in den Raum geworfen, bis der Hammer schließlich bei einem absoluten neuen Rekordergebnis für asiatische Kunst im deutschsprachigen Raum fiel."
Bei der feinen unterglasurblau und eisenrot dekorierten Vase handelt es sich um eine überaus seltene Porzellanarbeit. Im Vorfeld der Auktion hatte sich abgezeichnet, dass es sich um eines von lediglich fünf in einem kaiserlichen Archiveintrag der frühen Qianlongzeit von 1737 erwähnten Exemplaren dieses Typus handeln könnte.


Die Vase entstammt derselben italienischen Privatsammlung, aus welcher bei Nagel bereits im Juni diesen Jahres ein kaiserlicher Faltstuhl für 3,5 Millionen Euro versteigert werden konnte.
In beiden Fällen konnten sich chinesische Bieter die Zuschläge sichern.
Das Gesamtergebnis der Auktion vom Donnerstag beläuft sich auf rund 13 Millionen Euro.

Quelle: SN

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