Chronik

Cornelius Obonya liest für Papageno

Der Jedermann-Darsteller will mit einer Benefizlesung Geld für das mobile Kinderhospiz sammeln. Die Kinder sollen möglichst lange zu Hause bleiben können.

Papageno, der Vogelfänger, begleitet seinen Prinz Tamino in schwierigen Zeiten. Was für ein passender Name also für ein mobiles Kinderhospiz, das es seit einem Jahr in Salzburg gibt. 20 Kinder und ihre Familien hat das Team von Palliativ-Kinderärztin Regina Jones in dieser Zeit betreut. Acht sind bereits verstorben. "Wir haben sehr unterschiedliche Patienten, mit seltenen Stoffwechselerkrankungen, Herz- oder Nervenkrankheiten", sagt Jones. Nur ein Kind habe Krebs. Das Kinderhospiz betreue die kleinen Patienten zuhause. "Krankenhaus bedeutet für Kinder, Eltern und Geschwister Stress. Sie sollen alle möglichst viel Normalität haben", sagt Jones.

Das Projekt kostet pro Jahr 160.000 Euro, 36.400 Euro kommen dabei vom Land Salzburg. Maria Haidinger, Obfrau der Hospiz-Bewegung, lädt deshalb zu einem speziellen Abend ein. Bei der Benefizlesung mit Cornelius Obonya am 20. August in der Salzburger Residenz hofft sie auf viele Spenden. Die Karten kosten 75 Euro, los geht es um 19 Uhr mit einem Sektempfang der "Art & Antique".

Obonya wird Gedichte und kurze Texte lesen. Der Titel der Benefizlesung ist "Kommt, wer redet ist nicht tot." "Solang es Dialog gibt, geht es weiter. Wenn die Kommunikation aufhört, ist das wirklich das Ende", sagt der Jedermann-Darsteller.

Karten für die Benefizlesung für das Kinderhospiz können Interessierte unter der Telefonnumer 0662 822310 oder info@hospiz-sbg.at bestellen.

Quelle: SN-Awi

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