Chronik

Corona-Selbsttest zu Hause und in Teststraßen kommt

Mit der Öffnung von Gastronomie und anderen Bereichen am 19. Mai werden künftig auch sogenannte Wohnzimmertests zugelassen. Salzburg hat dafür eine eigene Lösung vorbereitet. Und in den Teststraßen gibt es künftig auch nur noch Selbsttests unter Aufsicht.

Die Zahl der Infizierten sank in Salzburg am Montag weiter. Die 7-Tage-Inzidenz lag nur noch bei 96. Auch wenn die Ausfahrtstests aus Hallein und Oberalm am Montag noch aufrechtbleiben mussten, bereitet sich das Land auf die Öffnung ab 19. Mai vor. Dazu müssen nicht nur die Teststraßen neu organisiert werden. Die Länder haben auch durchgesetzt, dass die sogenannten Wohnzimmertests zugelassen werden, also die Selbsttests ohne Aufsicht in einer Teststraße.

Die Bundesregierung stand hier bis zuletzt auf der Bremse, daher wird es keine bundesweit einheitliche Lösung geben. Die Folge: Jedes Land bastelt sich seine eigenen Selbsttests. Salzburg hat sich zuletzt intensiv darauf vorbereitet, wie Christian Pucher, Sprecher von Landeshauptmann Wilfried Haslauer, sagt.

Der Testablauf funktioniert in Salzburg einfach, erfordert aber ein Smartphone: Man macht zu Hause den Test, scannt den QR-Code des Tests über die Land-Salzburg-App ein, bestätigt das Testergebnis eidesstattlich, bekommt unverzüglich den Beleg dafür und fertig ist man. Gleichzeitig wird der Test in die Testplattform des Roten Kreuzes eingespeist. Dieses Testergebnis gilt 24 Stunden lang und ist daher vor allem für spontane Gasthausbesuche geeignet.

Die autonomen Selbsttests sollten auch die Teststraßen entlasten. Insgesamt rechnet man ab 19. Mai mit 750.000 Tests pro Woche. Das Rote Kreuz stellt daher ab 11. Mai alle Rotkreuz-Teststationen auf beaufsichtigte Selbsttests um. Landesrettungskommandant Anton Holzer betont: "Statt bisher 230 Tests pro Testlinie sind bis zu 1200 pro Tag möglich." Zudem sollen alle Tests, bis auf wenige Ausnahmen, papierlos über die Smartphones abgewickelt werden. Das sei, sagt Holzer, möglich, weil ein Großteil der älteren Menschen, die nicht alle über ein Handy verfügten, geimpft sei. Und die müssten keine Tests vorlegen.

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