Chronik

Coronavirus: Landespolizeidirektion Salzburg schränkt Parteienverkehr ein

Persönlicher Kontakt zwischen Polizisten und Bürgern soll, wenn nicht unbedingt notwendig, vermieden werden. Strafanzeigen können nach wie vor persönlich erstattet werden.

Bürgerinnen und Bürger sollen Polizeiinspektionen nur noch in Ausnahmefällen persönlich aufsuchen. SN/robert ratzer
Bürgerinnen und Bürger sollen Polizeiinspektionen nur noch in Ausnahmefällen persönlich aufsuchen.

Aufgrund der bundesweit notwendigen Maßnahmen zur Eindämmung des Covid-19-Virus wird es bis auf Widerruf Einschränkungen des Parteienverkehrs in verschiedenen Ämtern der Landespolizeidirektion Salzburg geben. Zudem werden alle Bürgerinnen und Bürger ersucht, die persönliche Kontaktaufnahme mit Polizeidienststellen auf ein Mindestmaß zu reduzieren und etwaige Anliegen soweit möglich telefonisch oder elektronisch zu erledigen. Notwendige polizeiliche Amtshandlungen oder die Aufnahme von Strafanzeigen sind hiervon selbstverständlich unberührt.

Der direkte Parteienkontakt wird in allen Bereichen des behördlichen Parteienverkehrs mit der Landespolizeidirektion Salzburg drastisch eingeschränkt. Anzeigenbestätigungen werden soweit wie möglich direkt vom einschreitenden Organ ausgestellt oder elektronisch erledigt.

Der Führerscheinaustausch sowie die Ausstellung von Führerscheinduplikaten entfallen. Es gibt keine amtsärztliche Untersuchung für Parteien ohne Ladung. Entzugsakten werden aber weitergeführt.

Anträge für Strafregisterauskünfte werden nur mehr schriftlich entgegengenommen. Die Bezahlung erfolgt bei Abholung. Anträge auf Akteneinsicht sind elektronisch einzubringen.

Im Vereinswesen werden Auskünfte nur mehr telefonisch oder via E-Mail erteilt. Vorsprachen wird es nur in Ausnahmefällen geben.

Der Parteienverkehr wird im Waffenwesen auf ein absolutes Minimum beschränkt. Ladungen werden bis auf Weiteres nicht erfolgen, Verfahren werden schriftlich geführt. Bis auf Widerruf werden die Überprüfungen der Verwahrung von Schusswaffen ausgesetzt.

Die Foto-Erfassung für die E-Card wird nur nach Terminvereinbarung durchgeführt.

Desgleichen gilt dies für alle anderen behördlichen, hier nicht explizit angeführten Anbringen an die Landespolizeidirektion Salzburg.

Alle Polizeiinspektionen sind als Anlaufstelle für Bürgerinnen und Bürger weiterhin offen, zur Aufrechterhaltung der exekutiven Einsatzfähigkeit sind allerdings alle Polizistinnen und Polizisten darauf bedacht, nicht unbedingt notwendigen persönlichen Kontakt zu vermeiden.

E-Mail: LPD-S-SVA@polizei.gv.at

Telefon: 059133 50 0

Informationen: https">www.polizei.gv.at/sbg/start.aspx">https://www.polizei.gv.at/sbg/start.aspx

Quelle: SN

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