Chronik

Coronavirus: Mitarbeiterin in Salzburger Geburtshilfe-Klinik erkrankt

Eine Büromitarbeiterin der SALK hat sich mit dem Coronavirus infiziert. 55 Kontaktpersonen sind betroffen. Die Station ist weiter in Betrieb.

Eine Spitalsmitarbeiterin der SALK ist positiv auf das Coronavirus getestet. SN/robert ratzer
Eine Spitalsmitarbeiterin der SALK ist positiv auf das Coronavirus getestet.

Aus den Salzburger Landeskliniken (SALK) wurde am Mittwoch ein neuer Fall einer Coronavirusinfektion gemeldet. Betroffen ist eine Büromitarbeiterin der Uniklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, die sich im familiären Umfeld mit Covid-19 infiziert haben dürfte.

Den Gesundheitsbehörden wurden 55 Kontaktpersonen gemeldet. Wie Spitalssprecher Wolfgang Fürweger mitteilt, sind 41 schwangere Patientinnen als Kontakte gemeldet worden, weiters neun Ärzte, drei Hebammen und drei Sekretärinnen. Die Ärzte seien bereits negativ getestet worden und würden mit FFP2-Schutzmasken weiterarbeiten. Die Hebammen hätten nur sehr flüchtig Kontakt gehabt. Der Arbeitsplatz der betroffenen Büromitarbeiterin sei durch eine Plexiglasscheibe abgeschirmt gewesen, betont Fürweger. Zudem habe die Uniklinik in allen Patientenbereichen Maskenpflicht. "Der Betrieb ist in keiner Weise eingeschränkt", sagt Fürweger.

Die Gesundheitsbehörde der Stadt Salzburg hat am Mittwoch außerdem Besuchern von Märkten (wie Schranne oder Grünmarkt) geraten, wieder einen Mund-Nasen-Schutz zu verwenden. Eine generelle Pflicht zum Tragen wollte man aber nicht aussprechen. Bei den Standlern selbst gilt hingegen seit Kurzem Maskenpflicht.

168 Personen waren am Mittwoch im Bundesland aktiv mit dem Coronavirus infiziert.

Quelle: SN

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