Chronik

Coronavirus: Uni Salzburg setzt China-Austauschprogramm aus

Elf Studenten der Kommunikationswissenschaft können ihre Reise nach Schanghai nicht antreten.

Symbolbild: Ein Sommersemester in Schanghai studieren – das fällt heuer flach.  SN/robert ratzer
Symbolbild: Ein Sommersemester in Schanghai studieren – das fällt heuer flach.

Elf Studenten der Kommunikationswissenschaft der Uni Salzburg hatten ihre Flüge bereits gebucht und die Mietverträge ihrer Wohnungen in Salzburg gekündigt. Sie wollten ab der zweiten Februarhälfte ein Semester lang an der chinesischen Partneruniversität studieren. Aufgrund der unsicheren Situation mit dem Coronavirus hat die Uni Salzburg nun aber beschlossen, das Master Exchange Program MCM ("Media and Communication Management") mit der School of Journalism an der renommierten Fudan-Universität in Schanghai heuer auszusetzen. Dieses Austauschprogramm wurde 2007 ins Leben gerufen und lief seither ohne Unterbrechung. Mehr als 400 Salzburger und chinesische Studierende haben das Programm seither absolviert.

Von chinesischer Seite sei zuletzt angekündigt worden, dass der Beginn des Sommersemesters (geplant war der 27. Februar) verschoben werde. Ein konkreter Termin für den Start konnte aber nicht genannt werden. Daher habe man gemeinsam mit dem Rektorat der Uni die Aussetzung des China-Programms beschlossen. Die Studierenden hätten die Absage mit Verständnis zur Kenntnis genommen, berichtet die Uni in einer Aussendung. Einige nähmen das Angebot an, auf das europäische Erasmus-Programm umzusteigen. Andere werden das Master Exchange Program MCM im Sommersemester 2021 absolvieren. Im nächsten Studienjahr solle das Programm wie gewohnt fortgesetzt werden, sagen die beiden Koordinatoren Ursula Maier-Rabler und Thomas Herdin.

Quelle: SN

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