Chronik

Coronavirus: Zwei weitere Todesfälle in Salzburg gemeldet

Zahl der Spitalspatienten liegt bei 79. Nachdem der Flachgau, Pinzgau und Pongau auf rot gestuft worden sind, gilt auch hier ein Veranstaltungsverbot.

Symbolbild: Das Land Salzburg meldete auch am Freitag steigende Infektionszahlen. SN/APA/BARBARA GINDL
Symbolbild: Das Land Salzburg meldete auch am Freitag steigende Infektionszahlen.

Das Land Salzburg meldete am Freitag zwei weitere Todesfälle in Zusammenhang mit Covid-19. Es handelt sich um einen 81-jährigen Mann aus dem Flachgau und eine 90-jährige Lungauerin. Die Zahl der Todesfälle seit Beginn der Pandemie erhöhte sich damit in Salzburg auf 48.

Am Freitag (Stand: 11:30 Uhr) waren laut Behörden 1412 Personen im Bundesland aktiv mit dem Coronavirus infiziert (Pongau 318, Tennengau 317, Flachgau 310, Stadt 269, Pinzgau 153 und Lungau 45). Weitere 399 positive Testergebnisse waren allerdings noch nicht in dieser Statistik erfasst.

Die Zahl der Spitalspatienten stieg auf 79 an (68 auf der Normalstation, weitere elf auf der Intensivstation).

Ampelfarbe "Rot" hat weitere Auswirkungen

Vier von sechs Bezirken sind mittlerweile auf der Corona-Ampel auf "rot" gestuft. Nur noch der Lungau und die Stadt Salzburg sind "orange". Daher werden in den roten Bezirken die Maßnahmen verschärft. "In Bezirken mit der gleichen Ampelfarbe gelten auch die gleichen Maßnahmen", sagt Landeshauptmann Wilfried Haslauer. Man wolle keinen "Fleckerlteppich" mit unterschiedlichen Regelungen.

Die Maßnahmen im Überblick:
Sperrstunde landesweit bei 22 Uhr mit Gästeregistrierung, maximal 100 Personen bei Beerdigungen, Privatpartys außerhalb des Wohnraums sind untersagt.

Das Land empfiehlt "so viel Homeoffice wie möglich". Außerdem sollen Kindergartenkinder über drei Jahren von den Eltern vor der Einrichtung übergeben werden. Die Entscheidung darüber liege aber bei der Einrichtung selbst.

Turnhallen werden für den außerschulischen Bereich geschlossen.

Zusätzlich gilt in den neuen roten Bezirken so wie bereits im Tennengau ein komplettes Veranstaltungsverbot. Das betrifft Sportveranstaltungen genauso wie Feuerwehrübungen. Ausnahmen gibt es nur für den Spitzensport, solange die Veranstaltungen im Rahmen eines bundesweiten oder internationalen Wettbewerbes stattfinden würden. "In Innenräumen ist kein Publikum erlaubt, im Freien gilt die Obergrenze bis maximal 1500 Personen bei zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen", heißt es vom Land.

Die neue Maßnahmenverordnung des Landes gelte ab Samstag, 24. Oktober, 0 Uhr bis voraussichtlich 15. November. "Sie wurde bereits dem Bundesminister für Gesundheit, Soziales, Pflege und Konsumentenschutz zur Kenntnis gebracht. Ebenso allen Bürgermeistern und den Sozialpartnern."

Quelle: SN

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