Chronik

Covid-Infizierter brach Quarantäne: Nun muss er in Salzburg vor das Strafgericht

Die Staatsanwaltschaft Salzburg erhob Strafantrag gegen einen 29-jährigen Afghanen, der trotz eines positiven Coronatests und eines Quarantänebescheids mit dem Zug von Wien über Salzburg nach Bayern reiste. Vorwurf: vorsätzliche Gemeingefährdung von Menschen durch SARS-CoV-2. Am 11. November soll dem Angeklagten der Prozess gemacht werden.

Symbolbild.  SN/apa
Symbolbild.

Es ist der erste Strafprozess am Salzburger Landesgericht wegen eines - mutmaßlich - schweren Verstoßes im Zusammenhang mit dem Coronavirus:

Am 11. November muss ein 29-jähriger Afghane dort auf der Anklagebank Platz nehmen, weil er laut Strafantrag der Staatsanwaltschaft (StA) Salzburg trotz eines positiven Corona-Tests und trotz einer über ihn verhängten behördlichen Quarantäne am 13. Oktober mit dem Zug von Wien über Salzburg nach Bayern gereist war. In Freilassing hatten ihn deutsche Polizisten aufgegriffen und nach Salzburg zurückgeschoben. ...

Angebot auswählen und weiterlesen

Alle Artikel lesen.

  • Exklusive SN-Plus Inhalte von renommierten SN-RedakteurInnen
  • Täglich die digitale Zeitung als E-Paper in der SN-App
  • Endet automatisch

Die ersten 3 Monate um nur 0,99 Euro pro Monat.

Sie sind bereits Digitalabonnent?

Ihr 30-Tage-Test ist bereits abgelaufen

Die ersten 3 Monate um nur 0,99 Euro pro Monat.

  • Exklusive SN-Plus Inhalte von renommierten SN-RedakteurInnen
  • Täglich die digitale Zeitung als E-Paper in der SN-App
  • Nach 3 Monaten jederzeit kündbar

* Monatspreis nach 3 Monaten: ab 4,50 €

Sie wollen ein anderes Angebot?
Zur Abo-Übersicht

Aufgerufen am 05.12.2020 um 04:38 auf https://www.sn.at/salzburg/chronik/covid-infizierter-brach-quarantaene-nun-muss-er-in-salzburg-vor-das-strafgericht-94882333