Chronik

Das 18. Jahrhundert schmeckte süß

Kirsch- und Heidelbeerlimonade nach barocken Rezepten, Met oder duftender Rosen-Sirup: Im Freilichtmuseum in Großgmain konnten Besucher am Sonntag verschiedenste Getränke verkosten.

Da wurden die Augen des kleinen Buben ganz groß: Fasziniert blickte Leonhard Hölzl am Sonntagvormittag im Salzburger Freilichtmuseum auf einen Schaustock mit rund 2500 Bienen. Während das Kind vertieft dem Summen lauschte, rollte Susanne Scheler aus Bienenwachs gewalzte Platten zu Kerzen zusammen. Zwischendurch schenkte sie Met sowie Honig-Grappa, Honig-Rotwein-Likör oder Honig-Whisky der Bio-Imkerei Hinterhauser aus Dorfbeuern ein. Die Herstellung von Met gehe weit in die vorchristliche Zeit zurück, erklärte Gerhard Hinterhauser. Er sei in Mitteleuropa bis in die Frühe Neuzeit als Alltagsgetränk weitverbreitet gewesen. Hunderte Gäste probierten sich bei der Veranstaltung "Sehr zum Wohl!" durch die historische und gegenwärtige Getränkelandschaft Salzburgs: von Bier über Wein und Most bis hin zu Säften.

Weiterlesen mit dem SN-Digitalabo

7 Tage lang kostenlos und unverbindlich.

Ihr 7-Tage-Test ist bereits abgelaufen. Lesen Sie jetzt weitere 30 Tage kostenlos.

Mehr Infos

Sie sind bereits Digitalabonnent?

Aufgerufen am 19.09.2018 um 01:49 auf https://www.sn.at/salzburg/chronik/das-18-jahrhundert-schmeckte-suess-1203871