Chronik

Das Borromäum in Parsch wächst weiter

Salzburger Architekten gewannen Wettbewerb. - Neu: Wohnungen und Büros auf dem Schulgelände.

Erzbischof Franz Lackner mit den Architekten Franz Seidl und Christian Mayer, Finanzkammerdirektor Josef Lidicky und seinem designierten Nachfolger Cornelius Inama (v. l.).  SN/sw/erzdiözese
Erzbischof Franz Lackner mit den Architekten Franz Seidl und Christian Mayer, Finanzkammerdirektor Josef Lidicky und seinem designierten Nachfolger Cornelius Inama (v. l.). 

SALZBURG-STADT Ab Herbst werden rund 400 Schüler im Borromäum ein- und ausgehen. Die Schule im Salzburger Stadtteil Parsch wächst. In dem Gebäude, das am heutigen Standort auf eine über 100-jährige Geschichte zurückblickt, sind außer dem Privatgymnasium unter anderem noch die Kirchliche Pädagogische Hochschule - Edith Stein, Teile des Seelsorgeamtes und das Katechetische Amt untergebracht.

Nun ist ein Ausbau geplant. Dieser Tage kürte eine Jury das Projekt des Salzburger Architektenbüros Mayer und Seidl zum Wettbewerbssieger. Das Jahr 2010 bezeichnet Cornelius Inama - ab Anfang Juli Finanzkammerdirektor der Diözese - als realistischen Termin für den Baubeginn. Im Bereich der Schule sind ein neuer Außen- und Eingangsbereich, eine pädagogische Lernebene mit Lernkojen, Computerarbeitsplätzen, Ruhezonen und Präsentationsräumen im Dachgeschoß, ein Multifunktionssaal und ein zusätzlicher Gymnastikraum geplant. Bei Letzterem sei man an Subventionen der öffentlichen Hand gebunden, sagt Inama. Summen könne er noch keine nennen. Mit einem Volumen von über zehn Millionen Euro schlägt ein Neubau zu Buche, der zeitgleich mit der Erweiterung des Gymnasiums auf der Liegenschaft errichtet wird. Auf dem Teil entlang der Gaisbergstraße baut die Kirche geförderte Mietwohnungen und Büros. Inama sieht dabei kein Problem im Hinblick auf die unterschiedlichen "Nutzer". Im Gegenteil: Man habe bei dem Projekt die langfristige Entwicklung der Schule im Auge und sichergestellt, dass genug Reserven bleiben, um auch in Zukunft wachsen zu können.

Inama freut, dass der alte Baumbestand zu einem Großteil erhalten bleibt. "Auch große Grünflächen wird es weiterhin geben. In unserem Konzept legen wir Wert darauf, die denkmalgeschützten Bestandsgebäude möglichst harmonisch mit den drei Neubauten zu verbinden", sagt Architekt Franz Seidl. Die Erzdiözese hat vor, Partner der "Klima- und Energiestrategie Salzburg 2050" zu werden. Damit einher geht das Bekenntnis zu Energieeffizienz und erneuerbaren Energieformen.

Noch drücken im Borromäum übrigens ausschließlich Buben die Schulbank. Es gibt aber Überlegungen, Mädchen aufzunehmen. Bis Sommer 2019 soll diese Entscheidung fallen.

Aufgerufen am 25.09.2018 um 06:37 auf https://www.sn.at/salzburg/chronik/das-borromaeum-in-parsch-waechst-weiter-28907512

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