Chronik

Das Krematorium in Salzburg: Ein lautloser letzter Gruß für die Verstorbenen

Für viele ist das Krematorium ein Ort des Grauens, für Ingo Schiller ein ganz normaler Arbeitsplatz. Die SN begleiteten ihn durch seinen Tag.

Ingo Schiller hat viel zu tun. Gerade werden zwei Verstorbene aus dem Pinzgau gebracht. Gemeinsam mit Bestatter Johannes Peitler hievt er die schlichten Holzsärge auf ein Podest und rollt sie die Rampe zum Krematorium auf dem Salzburger Kommunalfriedhof hoch. Dann werden die Papiere gecheckt und an den Särgen befestigt. Jeder Tote bekommt gleich nach seiner Ankunft eine Nummer, die ihn auf seinem letzten Weg begleitet. Sie steht in den Papieren und prangt schließlich auf einem Schamottstein, der bei der Einäscherung mit dem Sarg in den Ofen kommt. Doch vorerst werden die angelieferten Särge in die Kühlkammern im Eingangsbereich geschoben.

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