Chronik

Dealer schmuggelte Kokain in den Pongau und geriet beim Verkauf an verdeckten Ermittler

Zwei Jahre teilbedingte Haft, davon acht Monate, die er tatsächlich hinter Gittern verbüßen muss: So lautete am Freitag das bereits rechtskräftige Urteil eines Schöffengerichts für einen 24-jährigen Suchtgifthändler.

Symbolbild.  SN/apa
Symbolbild.

Laut Anklage hatte der arbeitslose Rumäne zwischen März und Oktober 2020 in drei Schmuggelfahrten mit dem Auto rund 850 Gramm Kokain recht hohen Reinheitsgehalts von Berlin in den Raum St. Johann im Pongau transportiert. Der Angeklagte streckte das Kokain auf insgesamt rund 1,6 Kilo, um es dann diversen Abnehmern zu einem Grammpreis von 50 bis 60 Euro zu verkaufen. Mit einem erheblichen Teil des Suchtgifts geriet er allerdings an einen verdeckten Ermittler - bei einem Drogenscheindeal wurde der Rumäne verhaftet.

Im Prozess (Vorsitz: Richterin Martina Kocher) war der von Rechtsanwalt Joachim Schneebauer verteidigte Dealer geständig. Gemäß Urteil muss der Mann zudem insgesamt 40.000 Euro an Drogengeld an die Republik Österreich bezahlen.

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