Chronik

Der Salzburg-Wanderer ist am Ziel

Eigentlich hätte die letzte Etappe die "Salzburg-Wanderung" unaufgeregt abrunden sollen. Doch es kam anders - zum Glück.

13 Tage - sogar einen Tag weniger als geplant - hat die große Wanderung gedauert. Am Donnerstag wurde der Zielort Straßwalchen erreicht. Der Schlusspunkt einer Tour quer durch Salzburg - von Wald im Pinzgau bis an die oberösterreichische Grenze.

Die letzte Etappe nach Straßwalchen wäre eigentlich als eine Art Auslaufen geplant gewesen. Ohne großen Wirbel hätten die letzten 15 Kilometer über die Bühne gehen sollen. Doch da hat der Journalist die Rechnung ohne die Leser gemacht. "Da sind Sie endlich. Ich hab schon auf Sie gewartet", hieß es schon nach wenigen Metern. Magdalena, Hausfrau aus Seekirchen, hat den Wanderer auf der Route um den Wallersee abgefangen. Sie wollte sich nur kurz für die "wirklich tolle Aktion" bedanken. Wenig später kreuzte Manfred Leitner den Weg des Wanderers. "Ich hab die Serie dauernd mitverfolgt. Man war immer gespannt, was am nächsten Tag passiert", sagte der Lokführer aus Seekirchen. "Mich hat vor allem die sportliche Komponente interessiert."

Auch Altbürgermeister Sepp Krois aus Köstendorf wollte es sich nicht nehmen lassen, die Salzburg-Wanderung zu kommentieren - vom Traktor aus. Er wünschte schließlich noch "viel Kraft für den Endspurt".

Fast genau sechs Kilometer später war es dann wirklich geschafft - Straßwalchen wurde erreicht. Die erste Tat nach Zieleinlauf: Hände schütteln. Auch einige Straßwalchener wollten freilich gratulieren.

Am Samstag lesen Sie in den SN ein ausführliches Resümee über die 210 Kilometer lange Salzburg-Wanderung.

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